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Zwettl

Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt Zwettl in Niederösterreich, andere Bedeutungen unter Zwettl (Begriffsklärung)
Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland: Niederösterreich
Bezirk: Zwettl
Fläche: 256,07 km²
Einwohner: 11.630 (Volkszählung 2001)
Bevölkerungsdichte: 45 Einwohner je km²
Höhe: 520 m ü. NN
Postleitzahl: 3910
Vorwahl: 0 28 22
Geografische Lage: 48° 36' n. Br.
15° 10' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: ZT
Gemeindekennziffer: 3 25 30
Gliederung Gemeindegebiet: 61 Katastralgemeinden
Adresse Stadtverwaltung: Gartenstraße 3
3910 Zwettl
Offizielle Website: www.zwettl.gv.at/ www.zwettl.gv.at
E-Mail-Adresse: stadtamt@zwettl.gv.at stadtamt@zwettl.gv.at
Politik
Bürgermeister: Franz Pruckner (ÖVP)
Gemeinderat: 37 Mitglieder: 27 L. ÖVP, 5 SPÖ, 2 FPÖ, 3 BFZ
Die Stadt Zwettl liegt in einem Talkessel im oberen Kamptal in Niederösterreich, wo der Fluss Zwettl einmündet. Die Stadt bildet den geographischen Mittelpunkt des Waldviertels und liegt auf einer Seehöhe von 520 Metern.

Mit 11.630 Einwohnern (Stand: Volkszählung 2001) und 256 km² zählt die Bezirkshauptstadt Zwettl heute (nach Wien und Wolfsberg in Kärnten) zu den flächenmäßig größten Stadtgemeinden Österreichs.

Gemeindegliederung

Die Stadtgemeinde Zwettl gliedert sich in 61 Katastralgemeinden: Annatsberg - Bernhards - Böhmhöf - Bösenneunzen - Edelhof - Eschabruck - Flachau - Friedersbach - Gerlas - Germanns - Gerotten - Gradnitz - Grossglobnitz - Grosshaslau - Gschwendt - Guttenbrunn - Hörmanns - Hörweix - Jagenbach - Jahrings - Kleehof - Kleinmeinharts - Kleinotten - Kleinschönau - Koblhof - Koppenzeil - Kühbach - Marbach Am Walde - Mayerhöfen - Merzenstein - Mitterreith - Moidrams - Negers - Neusiedl - Niederglobnitz - Niederneustift - Niederstrahlbach - Oberhof - Oberndorf - Oberplöttbach - Oberstrahlbach - Ottenschlag - Pötzles - Purken - Ratschenhof - Rieggers - Ritzmannshof - Rosenau Dorf - Rosenau Schloss - Rottenbach - Rudmanns - Schickenhof - Syrafeld - Unterrabenthan - Unterrosenauerwaldhäuser - Uttissenbach - Waldhams - Wildings - Wolfsberg - Zwettl Stadt - Zwettl Stift

Geschichte

Der Name Zwettl stammt aus dem Slawischen ("svetlá") und bedeutet soviel wie "Lichtung" oder "Rodung".

Die von den Kuenringern gegründete Stadt wird erstmals im Oktober 1139 in der Gründungsurkunde des nahegelegenen Stiftes Zwettl (Zisterzienserabtei) erwähnt. Seit dem 28. Dezember 1200 gilt Zwettl als Stadt.

1426 und 1427 wird die Stadt zwei Mal vergeblich von den Hussiten belagert, sie zerstören dabei das nur zwei Kilometer entfernte Stift und die meisten umliegenden Dörfer. Auch unter dem Dreißigjährigen Krieg hat die Stadt schwer zu leiden, 1618 dringen böhmische Truppen in die Stadt ein, 1645 wird sie von schwedischen Truppen besetzt.

Im Jahr 1850 konstituiert sich die Ortsgemeinde Zwettl und durch den Zusammenschluss von 13 Gemeinden im Jahr 1971 entsteht die Stadtgemeinde Zwettl-NÖ in ihrer heutigen Form.

Im August 2002 führen heftige Regenfälle zu einem verheerenden Hochwasser, das große Schäden anrichtet. Die Aufzeichnungen der über 800-jährigen Stadtgeschichte berichten von keiner vergleichbaren Flutkatastrophe.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Große Teile des mittelalterlichen Stadtkerns sind bis heute erhalten geblieben. Dazu zählen unter anderem die großteils noch vorhandene Stadtmauer, sieben Stadttürme, das alte Rathaus (erbaut: 1307) sowie einige historische Bürgerhäuser. 1994 wurde im Rahmen der Umgestaltung des Hauptplatzes ein von Friedensreich Hundertwasser entworfener Brunnen errichtet. Wenige Kilometer westlich von Zwettl liegt das Schloss Rosenau mit seinem Freimaurer-Museum.

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

In Zwettl sind kaum Industriebetriebe ansässig, sondern hauptsächlich kleinere und mittelgroße Handels- und Gewerbebetriebe. Am
17. Februar 2000 wurde Zwettl der Beiname "Braustadt" zuerkannt, um die jahrhundertelange Brautradition in der Stadt zu würdigen; heute gibt es in Zwettl nur noch eine Brauerei, mit einem Ausstoß von (2003) rund 200.000 Hektolitern.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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