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Ein ähnliches Verfahren wie Zufallspfade bilden Random Walks, die nicht in Graphen sondern beispielsweise in mathematischen Räumen in Verbindung mit einem Zufallszahlengenerator betrachtet werden können. Dabei wird von einem Startpunkt (in der Regel dem Nullpunkt) ausgegangen und die aktuelle Position im Raum um einen in jedem Schritt zufällig erzeugten Wert verändert.
Einsatz von Zufallspfaden
Zufallspfade können dazu eingesetzt werden, um Informationen über die gesamte Struktur eines Graphen zu gewinnen, ohne dass alle Knoten und Kanten betrachtet werden müssen. So werden Zufallspfade in der Webometrie dazu eingesetzt, um Aussagen über die Struktur des Internets zu gewinnen und um das Verhalten von Websurfern zu simulieren. Allerdings ist fraglich, ob jeder Link auf einer Webseite mit der gleichen Wahrscheinlichkeit angeklickt wird. Auch die Qualität von Suchmaschinen kann untersucht werden. Zufallspfade können auch aus Sicht der Graphentheorie und Statistik betrachtet werden, um die Beziehungen zwischen speziellen Strukturen von Graphen und Zufallspfaden in diesen Graphen zu klären. Zufallspfade wurden auch eingesetzt, um den Einfluss von Erwartungshaltungen oder übernatürlichen Kräften auf wissenschaftliche Experimente zu untersuchen [3]. In der Mathematik können Zufallspfade unter anderem zur Berechnung von Integralen eingesetzt werden und sind Gegenstand statistischer Untersuchungen.
Ein Problem bei der Erzeugung von Zufallspfaden im Internet besteht darin, eine wirklich zufällig ausgewählte Startseite zu finden.
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