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Zange

Eine Zange ist ein zweischenkliges Werkzeug, bei dem die Wirkstellen (Greifbacken, Schneiden usw.) nie auf ganzer Länge aneinander vorbeigleiten (im Unterschied zur Schere).

Zangen bestehen aus drei Teilen: Griffe, Gelenk und Kopf (mit den Wirkstellen). Sie funktionieren nach dem Hebelprinzip: zwei zweiseitige Hebel sind miteinander durch ein Gelenk verbunden. In aller Regel bilden dabei die Griffe die längeren Hebelarme, die kürzeren Hebelarme bilden den Zangenkopf. Nach dem Hebelgesetz wird die auf die Griffe aufgebrachte Handkraft verstärkt und im Zangenkopf wirksam.

Inhalt
1 Geschichte
2 Einteilung
3 Zangen für Handwerk und Industrie
4 Medizinische Zangen

Geschichte

Die ältesten Zangen dienten vermutlich der Manipulation von heißen Gegenständen (Schmiedezangen; Zangen zum Greifen von Tiegeln). Zu den frühesten Darstellungen zählen griechische Vasenmalereien, die Zangen als Attribut des griechischen Schmiede- und Feuergottes Hephaistos zeigen. Mechanisierung, Motorisierung und das Aufkommen der Elektrizität und Elektronik gaben der Ausdifferenzierung der Zange einen weiteren Schub. Zu den aktuelleren Entwicklungen gehören Zangen für die Verarbeitung von Lichtwellenleitern.

Einteilung

Zangen sind im Gegensatz zu anderen Handwerkzeugen nicht auf eine spezielle Verrichtung hin ausgelegt (wie etwa Hämmer, Schraubendreher, Sägen usw.) Ihre Vielfalt ist nahezu unbegrenzt.

Es gibt jedoch einige wichtige Grundtypen:

Zangen für Handwerk und Industrie

Zu den am meisten verwendeten Zangentypen gehören

Medizinische Zangen

Eine besondere Gattung sind Zangen für medizinische Zwecke. Auch sie gibt es in großer Formenvielfalt. Sie sind in aller Regel aus rostfreiem Material gefertigt (zur Vermeidung von Korrosion bei der
Sterilisation).


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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