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Die zahlentheoretischen Funktionen bilden mit der komponentenweisen Addition und skalaren Multiplikation einen Vektorraum über C. Bezüglich der komponentenweisen Addition und der Faltung (siehe unten) bilden die zahlentheoretischen Funktionen einen Integritätsring.
| Inhalt |
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1 Beispiele 2 Multiplikative Funktionen 3 Additive Funktionen 4 Faltung |
Beispiele
Multiplikative Funktionen
Eine Funktion heißt multiplikativ, wenn gilt: f(ab)=f(a)·f(b) für a,b teilerfremd. Sie heißt streng multiplikativ, wenn man die zusätzliche Bedingung der Teilerfremdheit weglassen kann.
Beispiele für multiplikative Funktionen sind die Teileranzahlfunktion, die Teilersummenfunktion und die eulersche φ-Funktion. Streng multiplikativ ist beispielsweise die Identität.
Für multiplikative Funktionen hat man die folgende charakterisierende Eigenschaft:
Ein Beispiel für eine additive Funktion ist die p-adische Exponentenbewertung. Aus jeder multiplikativen Funktion lässt sich eine additive Funktion konstruieren, indem man das Ergebnis logarithmiert. Präziser: Wenn f (streng) multiplikativ ist, so ist eine (streng) additive Funktion.
In diesem Zusammenhang ist die (multiplikative) Möbiussche μ-Funktion interessant:
Siehe auch den allgemeineren Artikel Faltung (Mathematik).
Faltung
Die Faltung zweier Funktionen ist definiert als
Die Funktion F:=f*1 bezeichnet man als die summatorische Funktion von f. Dabei bezeichnet 1 die Funktion, die konstant 1 ist.
Mit Hilfe der Möbiusschen μ-Funktion kann man aus der summatorischen Funktion F die ursprüngliche Funktion f zurückgewinnen, indem man F*μ berechnet.
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