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Überblick
Der 6818 Verse umfassende vierte Artus-Roman Chrétiens thematisiert die Problematik zu vieler âventiuren und wird daher gerne als Gegenstück zum Érec gesehen. Ywain findet hier zwar ohne große Anstrengung seine Gattin, verliert diese aber wieder, als er sich nach einem Jahr der âventiure zum festgesetzten Termin nicht rechtzeitig einfinden kann. Ywain verliert die eine Frau, weil er für alle Frauen meint einstehen zu müssen. Das folgende Leben, das den Ritter erst zum professionellen Kämpfer, dann zum am Rande der Gesellschaft existierenden Eremiten macht, ist darauf ausgerichtet, die verlorene Gunst der einen Dame wieder zu erlangen und problematisiert so die Abenteuer-Anforderung an den Ritter, die ein Familienleben unmöglich macht. Auch der Ywain-Stoff wurde durch die Verarbeitung durch Hartmanns von Aue weiterreichend bekannt.
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