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Von Audens Schaffen sind seine Gedichte am bekanntesten, daneben verfasste er aber auch eine Vielzahl an Kritiken und Essays sowie, zusammen mit seinem Freund Christopher Isherwood, einige Dramen.
Audens Werk zeichnet sich durch einen außergewöhnlichen sprachlichen Umfang aus, es reicht von streng traditionellen Formen wie der Villanelle bis zu gänzlich unstrukturierten Versen.
Der Schritsteller beschäftigte sich mit den politischen Umbrüchen seiner Zeit, und verlieh diesen u.a. auch in den Gedichten "Spanien" (über den spanischen Bürgerkrieg) und "1. September 1939" (Beginn des Zweiten Weltkriegs) Ausdruck. Andere bedeutende Werke sind seine Weihnachtsoratorien ("For the Time Being", "Musée des Beaux-Arts") und Dichtungen zum Tod von William Butler Yeats und Sigmund Freud.
Seine Dichtungen werden auch oft in Filmen zitiert, beispielsweise in "Vier Hochzeiten und ein Todesfall".
Auden heiratete 1935 die deutsche Schriftstellerin Erika Mann, die Tochter des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann, um der aus Nazideutschland ausgebürgerten Schriftstellerin zu einem englischen Reisepass zu verhelfen. Die Ehe blieb nicht zuletzt wegen der Homosexualität von Auden kinderlos.
Im Jahr 1939 übersiedelte er in die Vereinigten Staaten und nahm auch die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Erst in seinem letzten Lebensjahr kehrte er in sein Mutterland zurück und ließ sich in Oxford nieder.
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