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Durch Verzweigungen und einen dichten Besatz von einzelligen Wurzelhaaren in der Wurzelhaarzone der Rhizodermis wird die resorbierende Oberfläche der Wurzel stark vergrößert, was die Aufnahme von Wasser und Nährsalzen erleichtert.
Wurzeln sind auch Syntheseorte für zahlreiche Pflanzenhormone. Bestimmte Pflanzen bilden so genannte Knollen aus, die zur Speicherung von Nährstoffen dienen. Bekannt hierfür sind z. B. einige Gemüsepflanzen wie die Karotte, die Zuckerrübe oder die Rote Bete. Bei anderen Rüben wie dem Rettich und der Futterrübe ist allerdings noch das Hypokotyl, also ein Sprossabschnitt, am Aufbau der Rübe beteiligt.
Als Speicherstoffe werden vorwiegend Disaccharide (z.B. Saccharose), Oligosaccharide und Polysaccharide (z.B. Stärke) verwendet.
Das Wurzelsystem kann bei den einzelnen Pflanzen - je nach den Standortbedingungen - ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Bei Pflanzen, die sich durch Ausläufer verbreiten, ist es oft umfangreicher als das Sprosssystem. Kakteen dagegen besitzen nur ein schwach entwickeltes Wurzelsystem. Je nachdem, ob die Wurzeln tief in den Erdboden vorstoßen oder sich knapp unter der Erdoberfläche eher vertikal ausdehnen, unterscheidet man Tiefwurzler, die ihre Pfahlwurzel in Richtung Grundwasser treiben, und Flachwurzler, die mehr an die Aufnahme des im Boden versickernden Regenwassers angepasst sind.
Man unterscheidet weiterhin
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