Bei dem Begriff Wunderwaffen handelt es sich um Kriegs-Waffen, die einem unterlegenen Staat doch noch einen Sieg ermöglichen sollen. Der Begriff wurde von den Machthabern in der Zeit des Nationalsozialismus während des 2. Weltkrieges geprägt. Man versuchte durch technologische Überlegenheit die Kriegswende herbeizuführen:
V1, wobei das V für Vergeltungswaffe steht, ein unbemannter Flugkörper der von einer Rampe aus in Richtung Feind (London) geschickt wird. Die V1 war gleichzeitig der erste Marschflugkörper.
V2 einer Rakete mit einem Sprengkopf, die V2 war eine Flüssigtreibstoffrakete und brauchte keine große befestigte Rampe zum Abschuss. Ziele waren London und Antwerpen. Sie war jedoch wegen mangelnder Zielgenauigkeit nicht kriegsentscheidend.
V3 einer Hochdruck-Kanone, die Kanone war im besetzten Frankreich unter der Erde und sollte Projektile nach England abschießen (wurde kurz vor der Fertigstellung durch einen Bombenangriff vernichtet).
V4 und andere V-Reihen waren untauglich oder nicht realisierbar.
Die deutsche Bevölkerung hoffte bis zuletzt in einem längst verlorenen Krieg auf neue Wunderwaffen der Führung, die dem Krieg eine Wende verleihen könnten.
www.zdf.de/ZDFde/inhalt/11/0,1872,2053291,00.html
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