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Nach dem Medizinstudium arbeitete er von 1960-1973 als Arzt in der Görlitzer Frauenklinik. Von 1974 bis 1983 war er Chefarzt im Krankenhaus Paul-Gerhardt-Stift in Lutherstadt Wittenberg. Bis zum Zusammenbruch der DDR engagierte Böhmer sich in Kirchenkreisen.
Nach der Wende in der DDR wurde Wolfgang Böhmer Politiker bei der CDU. Er wurde 1990 Landtagsabgeordneter und 1991 Minister der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt unter Ministerpräsident Werner Münch. Von 1993 bis zum Regierungswechsel 1994 war er dann Sozialminister unter Christoph Bergner.
Zwischen 1994 und 2002 war Wolfgang Böhmer in verschiedenen politischen Funktionen tätig: als Landtagsabgeordneter, Vizepräsident des Landtages und als Fraktions- und Landesvorsitzender der CDU in Sachsen-Anhalt.
Nachdem bei der Landtagswahl 2002 die von der PDS tolerierte SPD-Regierung von Reinhard Höppner ihre Mehrheit verloren hatte, bildete Böhmer eine Koalitonsregierung mit der FDP.
Am 16. Mai 2002 wurde Prof. Dr. Wolfgang Böhmer zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt. Er war vom 1. November 2002 bis zum 31. Oktober 2003 Bundesratspräsident.
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