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Ein zweiter Streit entbrannte mit dem Gnesener Erzbischof Henricus Kiettlitz, dessen Streben war es, die Kirche von der herzoglichen Obergewalt zu befreien. Auf Władysławs Seite stand in großer Teil der großpolnischen Geistlichen, so dass er sich nicht darum zu kümmern brauchte, dass er von Kiettlitz mit einem Bannfluch belegt und um 1214 vom Papst exkommuniziert wurde. 1216 versöhnte sich Władysław mit dem Erzbischof und dem Neffen Odonic, welcher das Herzogtum Kalisch zurückerhielt, bald darauf gelang es Władysław jedoch, in Zusammenarbeit mit Leszek I. dem Weißen von Krakau und Heinrich I von Schlesien den Neffen wieder zu verjagen. 1223 bis 1227 entfachte Odonic mit Hilfe des Herzogs von Pommern Svetopluk einen neuen Krieg gegen den Onkel, welcher 1227 beinahe ganz Großpolen verlor. Durch Initiative Leszek I. vereinbarte man für den November 1227 ein Treffen der Piastenherzöge in Gasawa, das die Probleme lösen sollte; ein Überfall der Pommern kostete jedoch Leszek I. sein Leben, während Heinrich. I der Bärtige , schwer verwundet, durch einen Zufall fliehen konnte. Władysław schaffte es nicht, rechtzeitig zu erscheinen und dies rettete ihm sein Leben.
Im Mai 1228 wurde nun Władysław Dünnbein zum zweiten Mal zum Herzog in Krakau gewählt, hatte aber wieder Schwierigkeiten mit Odonic, dem er schließlich Großpolen übergeben musste, und mit Konrad I. von Masowien, an den er Leczyca und Sendomir verlor.
Er starb gegen Ende des Jahres 1231 durch den Messerstich einer deutschen Küchenmagd, die er vergewaltigen wollte. Władysław III. war seit 1186 mit der Prinzessin Lucia, Tochter des Herzogs Jaromir I von Rügen verheiratet. Die Ehe blieb kinderlos.
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