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| Wappen | Karte |
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Landkreis: | Landkreis Prignitz |
| Fläche: | 50,44 km² |
| Einwohner: | 21.112 (31.12.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 419 Einwohner/km² |
| Höhe: | 16m-29m ü. NN |
| Postleitzahl: | 19322 |
| Vorwahl: | 03877 |
| Geografische Lage: | 53° 00' nördl. Breite 11° 45' östl. Länge |
| Kfz-Kennzeichen: | PR |
| Amtlicher Gemeindeschlüssel: | 12 0 70 424 |
| Website: | www.wittenberge.de/ www.wittenberge.de |
| E-Mail-Adresse: | info@example.org info@example.org |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Klaus Petry |
Wittenberge liegt im nordwestlichen Brandenburg und ist mit rund 20.000 Einwohnern die größte Mittelstadt in der Prignitz.
| Inhalt |
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1 Geschichte 2 Politik 3 Geographie 4 Persönlichkeiten 5 Sehenswürdigkeiten 6 |
Geschichte
Wittenberge wurde 29. Oktober 1239 erstmals urkundlich erwähnt. Damals unterschrieb ein Zeuge eine Urkunde mit "prepositus de uittenberge".
Am 22. Juli 1300 wurde Wittenberge zum Ersten Mal offiziell erwähnt, als der Stadtherr Otto I. Gans die Rechte Wittenberges als Stadt urkundlich bestätigt.
Die Stadt fiel 1686 und 1757 verheerenden Bränden und 1709 und 1761 Elbdeichbrüchen zum Opfer.
1820 legte das erste Dampfschiff der Berlin-Hamburg Passagierlinie im Hafen von Wittenberge an. Der industrielle Aufschwung der Stadt würde 1823 durch den Bau einer Ölmühle durch den Kaufmann Salomon Herz begründet.
Die Fertigstellung des Elbhafens im Jahre 1835 und der Anschluss an die Eröffnung der Eisenbahnlinie Berlin-Hamburg am 15. Oktober 1846 und der Fertigstellung der Anschlussstrecken nach Magdeburg (1847 - 25. Oktober 1851), Lüneburg (1874) und Salzwedel (1879) waren ebenfalls entscheidend für die wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt. Der Ölmühle folgten eine Seifenfabrik (1846), einen chemische Fabrik (1849) und das Reichsbahnausbesserungswerk (1875),
1903 wurde das Singer-Nähmaschinenwerk, u.a. mit der zweitgrößten Turmuhr Europas, von der Singer Company N.Y. in Wittenberge erbaut. In dieser Nähmaschinenfabrik wurden bis 03. Mai 1945 die weltbekannten „Singer“-Nähmaschinen hergestellt. Während der DDR-Zeit wurde die Nähmaschinenproduktion, nachdem sie von den Dresdener Betrieben Clemens Müller und Seidel & Naumann nach Wittenberge verlagert wurde, erfolgreich weiter geführt. Die Nähmaschinen aus Wittenberge hießen jetzt "VERITAS" und "NAUMANN" und wurden ein Weltprodukt.
Durch den diese und dem Bau weiter Fabriken (1935 die Norddeutsche Maschinenfabrik und 1937 die Zellstoff- und Zellwollefabrik) wurde Wittenberge die wichtigste Industriestadt der Region Durch den Industriellen und damit Wirtschaftlichen Aufschwung stieg auch die Einwohnerzahl schnell an. Dies führte zur Ausbreitung des Stadtgebietes. Besonders zwischen der Altstadt und dem ca. 1 km nordöstlich davon errichteten Bahnhof entstanden in mehreren Phasen Wohnungen für Arbeiter. Darunter sind auch etliche schöne Gebäude der Gründerzeit, die nach und nach saniert werden. Besonderes Augenmerk verdient auch das „Haus der Vierjahreszeiten“ mit seiner, leider noch unsanierten, Fassade im Jugendstil.
Das 1912-1914 wurde das Wittenberger Rathaus (Turmhöhe 51 m) errichtet.
Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 brachen für die Prignitz und Wittenberge harte Zeiten an. Neben dem Nähmaschinenwerk (31.12.1991) wurden auch das Zellstoffwerk (1990) und die Ölmühle (18.01.1991 ) geschlossen. Von den großen Betrieben blieb bis heute nur noch das (Reichsbahn) Ausbesserungswerk Wittenberge (RAW).
Politik
Geographie
Wittenberge liegt im nordwestlichen Brandenburg in der Prignitz, ca. 11km südwestlich der Kreisstadt Perleberg. Dort liegt sie am nördlichen Ufer der Elbe direkt an der Einmündung der Stepenitz und der Karthane in diesen Strom. Die Stadt liegt ungefähr auf der Hälfte der Strecken Berlin-Hamburg und Rostock-Magdeburg.
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