| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Kanton: | Luzern |
| Bezirk: | Amt Willisau |
| Fläche: | 3.3 (Stadt)+37.9(Land) km² |
| Koordinaten: | xx° xx' n. Br., xx° xx' ö. L. |
| Höhe: | 534 m ü. d. M. |
| Einwohner: | Willisau-Land: 4052 (2003), Willisau-Stadt: 3075 (2003) |
| gehört zu: | Amt Willisau |
| dazu gehört auch: | |
| Flughafen: Distanz. | Zürich ca. 80 km |
| Gemeindepräsidenten | René Fessler (CVP) (Willisau-Land), Robert Küng (FDP) (Willisau-Stadt) |
| Website: | www.willisau.ch |
| Karte | |
Recht gross sind die Höhenunterschiede innerhalb der Gemeinde: Wydenmühle 534 m ü.M., Gutenegg im Menzberggebiet 1070 m ü.M.. Die wechselvolle Landschaft mit ihrem Waldreichtum besitzt vielerlei Reize und kennt eher ein rauhes, oft dem Wind ausgesetztes Klima.
Willisau-Stadt: 3075 Einwohner (2003)
Total: 7127
1101
1302/03
1330
1367
1375
1386
1407
1471
1704
1798
1803
ab 1990
2004
Geographie
Willisau-Stadt
Willisau-Stadt liegt im Luzerner Hinterland am Rande der nördlichen Ausläufer des Napfs, am Zusammenfluss von Buch- und Enziwigger. Die Gemeinde ist beinahe gänzlich von Willisau-Land umschlossen. 60% der 3,37 km² Fläche sind mit Wald bedeckt.
Der Rest ist stark überbaut. Zur Gemeinde Willisau-Stadt gehören als Kern das Städtchen, das nähere Umland im Talkessel und auf dem südlichen Hügel (Schulen), der Willbergwald nördlich der Kernzone und die Hirseren.
Den zweitgrössten Teil bilden die Sänti, das Industriegebeit Rossgassmoos und ein Teil des St. Niklausen-Hügels. Ebenfalls zu Willisau-Stadt gehört das Staldenmoos an der Strasse gegen Gettnau. Die Grenzziehung ist äusserst kompliziert und geht auf historische Ereignisse zurück.Willisau-Land
Willisau-Land ist mit seinen 3788 Hektaren die flächenmässig grösste Gemeinde im Amt Willisau.
Das Gemeindegebiet ist Teil des so genannten Inneren Willisauer Berglandes, das gegen Norden durch das Quertal Huttwil-Gettnau-Alberswil begrenzt wird. Die Gemeinde erstreckt sich zum grössten Teil über die nördlichen Ausläufer des Napf und stösst gleichzeitig an das sich öffnende obere Wiggertal.
Die Landschaft ist zur Hauptsache durch die unverwechselbaren besonderen Eigenschaften der Napfabdachung geprägt, mit ihren Eggen und Krächen, den ausgedehnten Hügelzügen mit den stotzigen und sanften Abhängen, den wasserreichen, schmäleren und breiteren Talböden.Bevölkerung
Willisau-Land: 4052 Einwohner (2003)Sprachen
Amtssprache ist Deutsch
Geschichte
893
Eine alemannische Hofsieldung Cozeriswilare / Gesserswil im Willisauer Bergland aktenkundig
Erstmalige Erwähnung des Ortes Willineshôwo
An Stelle des bisherigen Pfarrdorfes errichten die Freiherren von Hasenburg ein befestigtes Zentrum
Willisau erhält das Recht zur Abhaltung von Jahr- und Wochenmärkten
Durch Heirat werden die Grafen von Aarburg Willisauer Stadtherren
Im Gugler-Krieg lässt Herzog Leopold die noch schlecht bewehrte Kleinstadt abbrennen
"Landesvater" Herzog Leopold befiehlt beim Auszug aus Willisau die erneute Vernichtung der Stadt (vor der Shlacht bei Sempach)
Die Nachfahren der Hasenburger verkaufen Stadt und Grafschaft Willisau an die Stadt Luzern - Die lukrative Landvogtei Willisau ist vier Jahrhunderte Teil des Stadtstaates Luzern
Willisau wird durch einen Stadtbrand zerstört
Der Grossteil der Stadt brennt zum vierten Mal ab
Im Gefolge der Staatsumwälzung verlieren die Stadtbürger ihre Vorrechte. Die Steuerbezirke Stadt und Kirchgang ausserhalb der Stadt werden zu Munizipalitäten
Die Mediationsregierung erklärt die Munizipalitäten Stadt und Landschaft zu eigenständigen Gemeinden
Willisau-Stadt und Willisau-Land verstärken ihre Zusammenarbeit und lösen immer mehr Aufgaben gemeinsam
Am 25.1.2004 wurde über die Vereinigung der Gemeinden
Willisau-Stadt und Willisau-Land abgestimmt. Bei einer sehr hohen Stimmbeteiligung (80% Willisau-Stadt, 81% Willisau-Land) wurde die Vorlage deutlich angenommen.
Kunst, Kultur
Jedes Jahr findet das Jazz Festival in Willisau statt.
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |