Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste


William Shakespeare

William Shakespeare (* ca. 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon; † 23. April 1616 in Stratford-upon-Avon) gilt als einer der größten englischen Dichter und Dramatiker der Weltgeschichte.

Inhalt
1 Zur Person
2 Urheberschaft seiner Werke
3 Rezeption
4 Werke
5 Filmographie
6
7

Zur Person

Shakespeares genaues Geburtsdatum ist nicht überliefert. Das Datum seiner Taufe ist in den Taufregistern mit 26. April 1564 angegeben. Es ist anzunehmen, dass er nur wenige Tage zuvor geboren wurde. Oft wird daher der 23. April als Geburtsdatum angegeben, vermutlich aber deshalb, weil er auch an diesem Tag starb. (Zum Kalender-Problem siehe: William Shakespeare (Geburtsdatum))

Shakespeare ist der eheliche Sohn von John Shakespeare (Handschuhmacher, siehe Forschungsliteratur zum brieflichen Bekenntnis) und Mary Arden; seine Mutter entstammt einer wohlhabenden Familie. William besucht die Lateinschule in Stratford-upon-Avon.

Urheberschaft seiner Werke

Ein bekannter Scherz lautet: Shakespeares Werke sind nicht von ihm, sondern von einem gleichnamigen Mann aus Stratford-upon-Avon geschrieben worden. Hintergrund dafür ist, dass immer wieder Diskussionen und Debatten geführt werden, nach denen der echte Shakespeare nicht der Kaufmann niedriger Herkunft sein könne. Bekannteste Vertreter der angeblichen "echten" Shakespeares sind
Edward De Vere und Francis Bacon und sogar Königin Elisabeth selbst. Als "eigentlicher" Autor seiner Werke wurde immer wieder auch sein gleichaltriger Zeitgenosse Christopher Marlowe ins Gespräch gebracht, den G. B. Shaw noch abfällig als das "true Elizabethan blank verse beast" abtat. Marlowe, der 1593 bei einer Kneipenschlägerei aus dem Leben schied, ist im deutschsprachigen Raum vor allem durch seine Bearbeitung des Faust-Stoffes bekannt, die zwei Jahrhunderte später auch von Johann Wolfgang von Goethe verwendet wurde. Auch die Gräfin Mary Pembroke ist in jüngster Zeit von dem amerikanischen Forscher Robin Williams als Verfasserin genannt worden. Für jede dieser Hypothesen gibt es gewisse Indizien, aber keine sicheren Beweise.

Rezeption

In Deutschland hat die Shakespeare-Rezeption eine wechselvolle Geschichte, in der der Dichter für die verschiedensten Interessen in Dienst genommen wurde.

Von größter Bedeutung ist Shakespeare für die deutsche Dichtung des Sturm und Drang und der Romantik. Johann Christoph Gottsched, der dem Klassizismus verhaftet war und dem folglich die den drei Aristotelischen Einheiten entsprechenden französischen Stücke viel eher zusagten, äußert sich zwar noch recht abfällig über Shakespeare. Kritiker wie Enthusiasten feierten jedoch mit großer Einstimmigkeit die Naturähnlichkeit der Shakespeareschen Figuren. Goethe ruft begeistert aus: "[...] Natur! Natur! nichts so Natur als Schäkespears Menschen". Schiller schließlich sieht in Shakespeare als exemplarischem Dichter unter den "Neuern" einen "Bewahrer der Natur".

Dass die Deutschen eine besondere Affinität zu Shakespeare haben und ihn, neben Goethe und Schiller, mitunter gern als "dritten deutschen Klassiker" beanspruchen, lässt sich auch an der bereits 1864 erfolgten Gründung einer Deutschen Shakespeare-Gesellschaft absehen.

Werke

Historiendramen

York-Tetralogie

Lancaster-Tetralogie

Komödien

Heitere Komödien

Problemstücke

Romanzen

Tragödien

Frühe Tragödien

Römerdramen

Spätere Tragödien

Lyrik

Siehe auch: Theater

Filmographie

Mit Beginn der Filmgeschichte taucht William Shakespeare auch als Drehbuchautor im Abspann von Filmen auf. Mittlerweile sind weit über 500 Filme nach seinen Stücken entstanden. Die erste Verfilmung geht auf das Jahr 1899 zurück und zeigt in einem dreiminütigen Film die Todesszene aus King John mit dem großen britischen Theaterschauspieler des 19. Jahrhunderts Sir Herbert Beerbohm Tree. In dieser Liste können natürlich nur einige wenige sehenswerte Filme aufgenommen werden. Dennoch sind wohl aus allen Epochen Filme erwähnt.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



Webtipps: Islandreise