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Ingenieur und Erfinder, brachte die Entwicklung der Heißdampf-Technik für die Dampfmaschine zum Durchbruch.
Wilhelm Schmidt begann seine berufliche Laufbahn als Maschinenschlosser. Er studierte auf der technischen Hochschule in Dresden unter der Leitung von Gustav Leuner.
1883 ließ er sich als Zivilingenieur in Kassel nieder wo er die Heißdampftechnik zur Praxisreife entwickelte.
Durch den überhitzten Wasserdampf wird der thermische Wirkungsgrad einer Dampfmaschine um bis zu ca. 50 % erhöht. Diese Technik hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Dampflokomotive und des Dampfschiffs, aber auch auf alle anderen Antriebe, bei denen Dampfmaschinen eingesetzt wurden. Viele Detailerfindungen von Wilhelm Schmidt wie zum Beispiel der Schmidt-Überhitzer (um 1890) oder der Kolbenschieber, den er zusammen mit Robert Garbe von der Königlich Preußischen Eisenbahn-Verwaltung entwickelte, brachten die Technik der Heißdampfmaschine zur Perfektion.
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