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Biografie
Sein Vater war König Friedrich I von Württemberg.
Wilhelm trat 1800 als Freiwilliger in das österreichische Armeekorps lebte dann aber von 1806 bis 1812 als Kronprinz zurückgezogen zu Stuttgart. 1808 heiratete er die Prinzessin Karoline Auguste von Bayern, jedoch wurde die erste Ehe 1814 wieder geschieden.
1816 vermählte er sich mit der Großfürstin Katharina Pawlowna, Witwe des Prinzen Peter von Holstein-Oldenburg, die aber schon 1819 starb. Mit ihr hatte er zwei Töchter:
Der Regierungsantritt des Königs fiel in eine starke Wirtschaftskrise in Württemberg. (Schwere Missernten und Teuerung 1816/17). Wilhelm I. hegte ein persönliches Interesse an der Landwirtschaft und galt als “König der Landwirte”. Als passionierter Pferdezüchter förderte er die Landwirtschaft maßgeblich, indem er für sein Privatvermögen große Güter ankaufen und diese als Mustergüter betrieben ließ. Zahlreiche Verbesserungen in der Landwirtschaft und im Weinbau während seiner Regierungszeit: Züchtung von Pflanzen und Tieren, Kauf von Domänen und Ausbau als Mustergüter.
| um 1900 |
| in Stuttgart-Rotenberg |
Er veranlasste in Cannstatt den Bau eines "Gartenhauses mit Wohngebäuden und Ziergewächshäusern im maurischen Stil" - den heutigen Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma.
König Wilhelm I. starb am 25. Juni 1864 auf dem Schloss Rosenstein in Cannstatt. Sein Grab befindet sich im Mausoleum (Grabkapelle) auf dem Württemberg in Stuttgart-Rotenberg, das er für seine zweite Gemahlin, Königin Katharina Pawlowna erbauern ließ.
Ihm folgte König Karl I, der Sohn seiner dritten Gemahlin (seit 15. April 1820), Pauline von Württemberg (* 4. September 1800; † 10. März 1873).
| Vorgänger: Friedrich I | König von Württemberg | Nachfolger: Karl I |
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