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Wilhelm Heinrich Wackenroder kam als Sohn des Berliner Justizbürgermeisters Christoph Benjamin Wackenroder zur Welt. Seit der Schulzeit bis zu dem frühen Tode war er eng befreundet mit Ludwig Tieck. Auch dem Studium widmeten sie sich zum Teil gemeinsam (Sommer 1793 in Franken); waren sie voneinander getrennt, schrieben sie sich Freundesbriefe.
Von Wackenroder sind zudem etliche philologische Arbeiten, sechs
Reiseberichte und zahlreiche Briefe überliefert.Werke
Wackenroder hat nur ein schmales Œuvre hinterlassen; wie bei
Jugendwerken gewöhnlich, handelt es sich vornehmlich um theoretisierende
Schriften:
An »Franz Sternbalds Wanderungen« (1798 hg. von Tieck) war Wackenroder wahrscheinlich
als Ideengeber beteiligt, die Ausarbeitung des Romans nahm aber
Tieck wohl allein vor.
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