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Wilhelm Heinrich Wackenroder

Wilhelm Heinrich Wackenroder (* 13. Juli 1773 in Berlin, † 13. Februar 1798 in Berlin), Jurist, war als Schriftsteller Mitbegründer der deutschen Romantik.

Wilhelm Heinrich Wackenroder kam als Sohn des Berliner Justizbürgermeisters Christoph Benjamin Wackenroder zur Welt. Seit der Schulzeit bis zu dem frühen Tode war er eng befreundet mit Ludwig Tieck. Auch dem Studium widmeten sie sich zum Teil gemeinsam (Sommer 1793 in Franken); waren sie voneinander getrennt, schrieben sie sich Freundesbriefe.

Werke

Wackenroder hat nur ein schmales Œuvre hinterlassen; wie bei Jugendwerken gewöhnlich, handelt es sich vornehmlich um theoretisierende Schriften:

An »Franz Sternbalds Wanderungen« (1798 hg. von Tieck) war Wackenroder wahrscheinlich als Ideengeber beteiligt, die Ausarbeitung des Romans nahm aber Tieck wohl allein vor.

Von Wackenroder sind zudem etliche philologische Arbeiten, sechs Reiseberichte und zahlreiche Briefe überliefert.

Werkausgabe


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