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Wetterstation

Eine Wetterstation ist eine Zusammenstellung verschiedenster Wettermessinstrumente, die zur Wettermessung und -beobachtung dienen.

Wetterstationen werden für staatliche Wettermessungen (wie die des Deutschen Wetterdienstes, DWD), andere Wetterdienste und private Zwecke benutzt. Man unterscheidet allgemein zwischen analogen und digitalen Wetterstationen.

Inhalt
1 Analoge Wetterstationen
2 Digitale Wetterstationen
3 siehe auch
4

Analoge Wetterstationen

Analoge Wetterstationen sind meist in sog. Wetterhütten untergebracht. Dies sind kleine Kästen aus Holz oder anderen Stoffen, die die Wetterinstrumente vor Regen und Schmutz schützen. Diese Kästen sind außen weiß angestrichen, damit die Temperaturdaten nicht verfälscht werden. Dies könnte bei schwarzen Wetterhütten geschehen, da schwarze Farbe in der Sonne mehr Strahlung absorbiert, an die Innenluft weitergibt und die Innentemperatur damit höher ist als die Außentemperatur. Somit würde bei schwarzen Wetterhütten konstant eine zu hohe Temperatur aufgezeichnet werden. Innerhalb dieser Wetterhütten befindet sich meist ein Thermometer, ein Hygrometer und ein Barometer.

Außerhalb der Wetterhütte ist außerdem ein Regenmesser unter freiem Himmel und ein Windmesser (Anemometer) angebracht.

Um Daten von diesen Wetterstationen zu sammeln, müssen die Instrumente innerhalb der Wetterhütte abgelesen bzw. der Wasserstand im Regenmesser nachgemessen bzw. die aktuelle Windgeschwindigkeit und -richtung am Windmesser abgelesen werden. Dies geschieht jede Stunde bzw. beim Regenmesser jeden Morgen um 7 Uhr.

Vorteile

Nachteile

Digitale Wetterstationen

Digitale Wetterstationen bestehen meist aus mindestens zwei getrennten Teilen:

Die Sensoren werden an den gewünschten Messpunkten angebracht, an denen sie Daten sammeln und sie zur Basisstation übermitteln. Diese empfängt die Daten (entweder über Kabel oder per Funk) und zeigt sie auf einem
LC-Display an. Außerdem werden die Daten meist für einige Zeit gespeichert und können bei Bedarf wieder aufgerufen werden.

Die meist verwendeten Sensoren im Einzelnen:

Thermometer (meist innen und außen), Hygrometer (meist innen und außen), Barometer (meist innen), Regenmesser und Windmesser (Anemometer).

Wetterprognose

Mithilfe des Luftdruckes erstellen manche Wetterstationen eine Wetterprognose, die das kommende Wetter voraussagen soll. Diese Prognose ist meist sehr unzuverlässig, da nur einer der vielen für das Wetter verantwortlichen Faktoren berücksichtigt wird. Modernere Wetterstationen berücksichtigen noch zusätzlich die Temperatur, manche gar alle außen gesammelten Daten. Diese Wetterprognosen sind recht zuverlässig, aber eine 100% richtige Vorhersage können sie auch nicht treffen, die Zuverlässigkeit liegt bei etwa 80-90%

Kabel oder Funk?

Werden die Sensordaten per Funk übertragen, geschieht das meist über die die vielbenutzte Frequenz 433 MHz. Andere Funkgeräte, die ebenfalls auf dieser Frequenz senden, können den Empfang empfindlich stören.

Auch ist bei Funkübertragung die Reichweite meist nicht sehr hoch, zumal wenn mehrere Wände zu durchdringen sind. Außerdem benötigen bei Funkübertragung alle Sensoren eine eigene Stromversorgung.

Kabelgestützte Systeme haben diese Probleme nicht, allerdings müssen dann die Kabel lang genug sein, um bis zu den Sensoren zu reichen.

Vorteile

Nachteile

siehe auch

Wetter, Thermometer, Hygrometer, Barometer, Anemometer


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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