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Der Name leitet sich von der aus dem Mittelalter stammenden Eingrenzung des Gebietes als Wald westlich von Herborn ab. Er ist aber erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts allgemein gebräuchlich. Bekannt wurde er durch das Lied www.mightymueller.de/wald/westerwaldlied.html "Oh, du schöner Westerwald, über deine Höhen pfeift der Wind so kalt"
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1 Geologie 2 Persönlichkeiten 3 |
Geologie
Der Westerwald ist geologisch Teil des Rheinischen Schiefergebirges, einem erodierten Rest des großen variszischen Gebirges. Höchster Erhebung des Westerwalds ist die Fuchskaute mit 657 m. Das ganze Gebiet lag im Erdaltertum (vor 600 bis 270 Millionen Jahren) unter einem tropisch warmen Meeresarm. In die variszische Geosynklinale lagerte es viele Kilometer dicke Sedimente ab, die bei der folgenden Gebirgsbildung stark gefaltet wurden. Die am Nord- und Westrand des Westerwalds gelegenen Städte Siegen und Koblenz gaben zwei Schichten des Unter-Devon ihre Namen. Gesteine derselben und das Gebiet mit ihren bunten Schiefern.
In einigen Gebieten wird Schiefer und Ton abgebaut, welcher im so genannten Kannenbäckerland, aber auch an einigen anderen Orten in Töpfereien weiterverarbeitet wird. Auch der Export, insbesondere nach Italien ist bedeutend (über eine Million Tonnen per Jahr). Im östlichen Westerwald (im hessischen Teil) finden sich interessante Kalkvorkommen aus unterschiedlichsten geologischen Zeiträumen. Der Erdbacher Kalk aus dem Unterkarbon gab einer kleinen Zeitstufe den Namen ("Erdbachium"). Bei Breitscheid finden sich Reste eines Atolls (ringförmiges Riff) aus dem subtropischen Devonmeermeer vor 380 Millionen Jahren. Teile dieser Kalkformation werden im Tagebau gewonnen; bei Homberg wurde ein Fossilien-Schutzgebiet eingerichtet, in dem Institute mehrerer Hochschulen Forschungen und Exkursionen betreiben.
Einige Karsthhöhlen sind Forschungsthemen der Speläologie und bewirken das zeitweilige Verschwinden und Wiederauftauchen des Erdbaches.
Persönlichkeiten
(Erdgeschichte und Karstlehrpfad)
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