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Von 1955 bis 1970 lehrte Werner Maihofer als Professor, Dekan und Rektor an der Universität des Saarlandes Saarbrücken Rechts- und Sozialphilosophie, Strafrecht und Strafprozessrecht. 1972 berief ihn Willy Brandt als Bundesminister für besondere Aufgaben in sein Kabinett. Neben Karl-Hermann Flach und Walter Scheel war Maihofer einer der Väter der Freiburger Thesen. Von 1974 bis 1978 war das FDP-Mitglied Maihofer Bundesinnenminister im Kabinett Helmut Schmidt. 1978 mußte er wegen der Traube-Affaire zurücktreten und wurde von Gerhart Baum ersetzt. Anschließend lehrte er an der Univerität Bielefeld und am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz.
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