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Weltsprache

Als Weltsprachen werden oft Sprachen bezeichnet, die vor allem durch die Kolonisation eine weltweite Verbreitung gefunden haben. Da der Prozess der Kolonisation meist nicht friedlich verlief, schwingt in diesem Begriff ein gewisser imperialer Anspruch mit, der von Sprechern kleinerer Sprachen als negativ empfunden wird.

Es gibt einige Sprachen mit vergleichsweise wenigen Sprechern und einer geringen geographischen Verbreitung, die aber als traditionsreiche Standard- und Ausbausprachen den so genannten Weltsprachen keineswegs unterlegen sind, zum Beispiel:

Heutige Weltsprachen

Der Anspruch, Weltsprache zu sein, wird heute vor allem vom
Englischen und Französischen, etwas weniger vom Spanischen, Russischen und in gewissem Maße auch vom Portugiesischen erhoben. Auch das Arabische beansprucht aufgrund seiner Rolle als Sprache des Islam eine herausgehobene Stellung.

Da die Übergänge von Weltsprachen zu Verkehrssprachen fließend sind, werden heutige weit verbreitete Verkehrssprachen oft auch als Weltsprachen bezeichnet.

Bestrebungen, Plansprachen wie z.B. Esperanto als Weltsprachen oder bedeutende Verkehrssprachen zu etablieren, konnten sich bisher nicht durchsetzen.

Antike Weltsprachen

In der Antike erhoben vor allem das Griechische, das Lateinische und davor noch das Reichs-Aramäische den Anspruch, Weltsprachen zu sein, sofern man eine solche Sicht nicht als anachronistisch verwirft.

Siehe auch: Muttersprache (Anzahl der Sprecher), Verkehrssprache, Plansprachen


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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