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Wellen übertragen im Unterschied zu Achsen ein Drehmoment. Sie werden daher auch auf Torsion beansprucht.
Die Technik kennt diverse Sonderbauformen von Wellen:
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1 Hohlwelle 2 biegsame Welle 3 Kurbelwelle 4 Gelenkwelle 5 Wellenzapfen |
Siehe auch: Kurbel, Getriebe (Kurbeltrieb)
Hohlwelle
Hohlwellen sind zur Gewichtseinsparung ähnlich einem Rohr innen hohl.
Sie sind jedoch aufwändig in der Fertigung.biegsame Welle
Biegsame Wellen finden Verwendung, wenn das anzutreibende Element beweglich ist (z.B. handgeführte Geräte) und die Antriebsquelle nicht mitbewegt werden kann oder soll. Sie bestehen aus mehreren Lagen entgegengesetzter schaubenförmig umeinander gewundener Drähte, die in einem Metallschutzschlauch rotieren. Die Schmierung erfolg mit Fett.
Biegsame Wellen haben eine Vorzugsdrehrichtung, die von der Richtung der obersten Drahtlage abhängt. Bei entgegengesetzter Drehrichtung können nur etwa 40-70% der Leistung übertragen werden.
Die Anschlussmaße sind in DIN 42995 genormt.
Anwendungen: z.B. Feinmechanikergeräte (Ausnahme: Die Bohrer beim Zahnarzt werden in der Regel pneumatisch (ohne flexible Welle) angetrieben.)Kurbelwelle
Kurbelwellen werden verwendet, um eine rotatorische (drehende) Bewegung in eine translatorische (geradlinige) Bewegung oder umgekehrt umzuwandeln. Die bekannteste Anwendung ist im Kolbenmotor. (siehe Kurbelwelle)Gelenkwelle
Gelenkwellen dienen:
Gelenkwellen werden eingesetzt, wenn flexible Kupplungen nicht mehr ausreichen oder sehr große Leistungen übertragen werden müssen.
Sehr bekannt ist die Kardanwelle vor allem im Kraftfahrzeugbereich.Wellenzapfen
Ein abgesetztes Wellenende, auf dem ein rotierendes Bauteil befestigt ist, nennt man Wellenzapfen.
siehe auch: Getriebe, Passfeder
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