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Siedlungsgeographisch ist diese Siedlungsform insbesondere in Westdeutschland und Süddeutschland, der Schweiz und Österreich zu finden.
Etymologisch geht das Wort Weiler auf das lateinische Wort villa zurück und wird seit dem frühen Mittelalter (ca. 7-9. Jahrhundert im deutschen Sprachraum verwendet.
Der Ausdruck Weiler findet Verwendung in zahlreichen Ortsnamen, z.B. Weiler (Vorarlberg, Österreich), Weiler im Allgäu, Annweiler am Trifels, Weilerswist (Ortsteil von Erftstadt), Ahrweiler, Brauweiler, Dansweiler. Sprachlich verwandt sind die besonders in der Schweiz und im Elsass häufig anzutreffenden Ortsbezeichungen mit den Suffixen -wil, -wiler, -wyhl, -viller.
Zinken ist der sinnverwandte badische Ausdruck für Weiler, der für eine kleine Ansammlung von Höfen steht. Ein typischer "Zinken" ist beispielsweise der Baden-Badener Stadtteil Gaisbach. In Österreich spricht man oft auch von einer Rotte, wenn sich nur ein paar Häuser zusammenrotten.
Siehe auch: Ortschaft, Stadt, Gemeinde, Markt, Katastralgemeinde, Wohnplatz, Rotte, Fraktion
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