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Der Weiße Matapfel ist eine typische Kelterapfelsorte, deren saftreiche Früchte mit ihrem süßsäuerlichem Weingeschmack auch heute noch für die Apfelwein-Herstellung geschätzt werden. Der für die Kelterung wichtige Zuckergehalt liegt bei 14%, der Säuregehalt bei 9 g/l.
Der Weiße Matapfel entstand als Zufallssämling um ca. 1810 in Süddeutschland, wo er vereinzelt kommerziell noch angebaut wird. Er zählt zu den anspruchslosen und klimatisch sehr robusten Sorten, die außerdem noch widerstandsfähig gegen Schof, Mehltau und Krebs sind. Aufgrund seines starken Wachstums mit den breit-kugelförmigen Kronen und überhängenden Zweigen wurde er früher gern entlang der Straßen und Wege gepflanzt. Er ist außerdem eine typische Sorte des Streuobstanbaus
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