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Wasserstoffspeicherung

Wegen seiner physikalischen (geringe spezifische Dichte, Flüchtigkeit) und chemischen (Brennbarkeit) Eigenschaften kommt der Speicherung von Wasserstoff besondere Bedeutung zu. Die Möglichkeiten zur Speicherung von Wasserstoff entsprechen im Wesentlichen auch der Möglichkeit zur alternativen Nutzung von Wasserstoff als Energieträger (im Gegensatz zu den Erdölprodukten Erdöl, Erdgas oder Elektrizität).

Die Bereitstellung von Wasserstoff (Wasserstoffherstellung) z.B. durch Umwandlung von Wasser mit elektrischer Energie (Elektrolyse) bzw. umgekehrt die Erzeugung von elektrischer Energie aus Wasserstoff (Brennstoffzelle) ist heutzutage kein technisches Problem.

Die eigentliche Herausforderung für die Nutzbarkeit von Wasserstoff als Energieträger ist dessen Transportierbarkeit bzw. Lagerfähigkeit, insbesondere bei kleinen Energiemengen wie z.B. bei mobilen Einheiten (PKW) oder für die Gebäudeheizung. Gebräuchliche Methoden der Speicherung/Lagerung sind:

Eine weitere Möglichkeit um Wasserstoff zu speichern sind Kohlenstoffnanoröhren. Das sind Röhrchen, die aus einem Gitter von Kohlenstoffatomen bestehen und theoretisch unendliche Faserlängen bilden können. Füllt man einen Tank mit diesen (heute noch sehr teuren Fasern) so kann man eine Wasserstoffmenge speichern, die ein Elektroauto etwa 8.000 km weit fahren lässt. Nelly Rodriguez und ihren Kollegen von der Northeastern University in Boston (USA) ist es mit dieser Technik gelungen, das Dreifache ihres eigenen Gewichts an Wasserstoff zu speichern. (www.newscientist.com New Scientist, Nr. 2061, S. 20).

Siehe auch: Wasserstoffversprödung


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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