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| Allgemein | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Name, Symbol, Ordnungszahl | Wasserstoff, H, 1 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Serie | Nichtmetalle | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gruppe, Periode, Block | 1 (IA), 1, s | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Aussehen | farblos | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Erdkrustenhäufigkeit | 0,88 % | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Atomar | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Atomgewicht | 1,00794 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Atomradius (berechnet) | 25 (53) pm | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kovalenter Radius | 37 pm | ||||||||||||||||||||||||||||||
| van der Waals-Radius | 120 pm | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Elektronenkonfiguration | 1s1 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Elektronen pro Energieniveau | 1 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Oxidationszustände (Oxid) | +1 (amphoter) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kristallstruktur | hexagonal | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Physikalisch | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand | gasförmig | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Dichte, Mohshärte | 0,0899 kg/m3, k. A. | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Magnetismus | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | 14,025 K (-259,125 °C) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Siedepunkt | 20,268 K (-252,882 °C) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Molares Volumen | 11,42 · 10-3 m3/mol | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Verdampfungswärme | 0,44936 kJ/mol | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Schmelzwärme | 0,05868 kJ/mol | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Dampfdruck | 209 Pa bei 23 K | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Schallgeschwindigkeit | 1270 m/s bei 298,15 K | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Verschiedenes | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Elektronegativität | 2,2 (Pauling-Skala) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Spezifische Wärmekapazität | 14304 J/(kg · K) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Elektrische Leitfähigkeit | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Wärmeleitfähigkeit | 0,1815 W/(m · K) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Energiedichte je m3 | 0,267 kWh/m³ | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Energiedichte je kg | 33,3 kWh/kg | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Ionisierungsenergie | 1312 kJ/mol | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Isotope | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| NMR-Eigenschaften | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| SI-Einheiten und Standardbedingungen werden benutzt, sofern nicht anders angegeben. | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Inhalt |
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1 Wichtigste Eigenschaften 2 Anwendungen 3 Geschichte 4 Quellen 5 Verbindungen 6 Formen 7 Isotope 8 Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit H2 9 Nachweis von H2 10 |
Wichtigste Eigenschaften
Wasserstoff ist mit nur einem Proton und einem Elektron das leichteste der chemischen Elemente.
Molekularer Wasserstoff H2 ist bei normaler Temperatur ein geruchloses und farbloses Gas, ca. 14-mal leichter als Luft. Sein Diffusionsvermögen auf Grund seines geringen Molekulargewichtes und die Wärmeleitfähigkeit sind die höchsten aller Gase und führen zu einer Reihe von technischen Problemen beim Umgang mit Wasserstoff.
Die Kernfusion von Wasserstoff über die Zwischenstufen Deuterium und Tritium zu Helium in Sternen bildet deren Energiequelle. Diese Reaktion wird vom Menschen in der Wasserstoffbombe und in experimentellen Fusionsreaktoren genutzt.
Anwendungen
Neben seiner Verwendung als Energiespeicher bzw. Energielieferant (Schweißen, Raketentreibstoff) wird molekularer Wasserstoff H2 als Reduktionsmittel von Metalloxiden und Stickstoff (Haber-Bosch-Synthese), sowie zur Kohlehydrierung und Fetthärtung eingesetzt.
Weitere Anwendungen sind:
Geschichte
Entdeckt wurde Wasserstoff vom englischen Chemiker Henry Cavendish im Jahre 1766. Benannt wurde es von Antoine Lavoisier.
Quellen
Vorkommen
Wasserstoff macht 75 % der gesamten Masse bzw. 90 % aller Atome im Universum aus.
In der Atmosphäre der Erde liegt Wasserstoff jedoch nur in Konzentrationen unter 1 ppm vor; der überwiegende Teil des Wasserstoffs auf der Erde ist in Wasser (an Sauerstoff gebunden) vorhanden.
Andere natürliche Vorkommen sind Kohle, Fossilien, und natürliche Gase, z. B. Methan (CH4).
Herstellung von H2
Reaktion verdünnter Säuren mit Metallen (z. B. Zink), durch Elektrolyse von Wasser, Natronlauge oder wässrigen Natriumchlorid-Lösungen (Chlor-Alkali-Elektrolyse), durch Zersetzung des Wassers durch Alkalimetalle und durch chemische Reaktion (Reformierung) von Erdgas und anderen Kohlenwasserstoffen mit Wasserdampf (Steam-Reforming).
Siehe auch: Wasserstoffherstellung, Wasserstoffspeicherung, Elektrolyseur
Verbindungen
Wasserstoff geht mit den meisten chemischen Elementen Verbindungen ein.
Durch seine Elektronegativität von 2,2 kann Wasserstoff Verbindungen sowohl als metallischer als auch als nichtmetallischer Partner eingehen, indem es entweder ein Elektron abgibt oder eins aufnimmt.
Allerdings wird das Elektron zumeist nicht vollständig abgegeben, da sonst ein blankes Proton verbleiben würde, so dass Verbindungen, bei denen Wasserstoff der weniger elektronegative Partner ist, einen hohen kovalenten Anteil haben. Als Beispiele seien HF (Hydrogenfluorid) oder HCl (Hydrogenchlorid) genannt.
Säuren spalten in Wasser Protonen = H+-Ionen ab. Isolierte H+-Ionen in wässriger Lösung verbinden sich sofort mit Wassermolekülen zu H3O+-Ionen (Säure).
In Verbindung mit Metallen kann Wasserstoff aber auch jeweils ein Elektron aufnehmen, so dass negativ geladene Wasserstoffionen entstehen, die am Metall gebunden sind. Diese Verbindungen werden Hydride genannt. Metallhydride sind hochexplosiv.
Molekularer Wasserstoff H2 reagiert mit molekularem Sauerstoff O2 zu Wasser (H2O) und zwar zwei Mole H2 mit 1 Mol O2:
Minerale, die Wasserstoff enthalten, sind Hydrate oder Hydroxide.
Andere Wasserstoffverbindungen:
Isotope
Das häufigste Wasserstoff-Isotop, Protium (1H), hat keine Neutronen; die beiden anderen haben ein (Deuterium, 2H, D) bzw. zwei (Tritium, 3H) Neutronen.
Protium und Deuterium sind stabil.
Deuterium macht 0,0184-0,0082 % aller Wasserstoffatome aus (nach IUPAC). Tritium ist radioaktiv.
Wasserstoff ist das einzige Element, dessen Isotope eigene Namen haben.
Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit H2
Molekularer Wasserstoff ist ein leicht brennbares Gas. Beim Mischen mit Luft zu einem Volumengehalt von 4 % bis 76 % Wasserstoff entsteht Knallgas, das bereits durch einen wenig energiereichen Funken zur Explosion gebracht werden kann.
Es reagiert auch heftig mit Chlor und Fluor.
D2O, auch schweres Wasser genannt, ist giftig für viele Lebewesen.
Allerdings ist die für Menschen gefährliche Menge recht groß.
Wird molekularer Wasserstoff in einfachen Metalltanks gelagert, so kommt es wegen der geringen Molekülgröße zu Diffusion, d. h. Gas tritt langsam aus. Dies ist insbesondere für mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge problematisch, wenn diese lange an einem abgeschlossenen Platz (Garage, Tiefgarage) stehen. Zudem rechnet man beim Betanken mit relativ hohen Verlusten von einigen Prozent der Gesamtmenge. Flüssiger Wasserstoff in Metalltanks neigt bei Beschädigungen oder Lecks zur Selbstentzündung.
Nachweis von H2
Molekularer Wasserstoff lässt sich durch die Knallgasprobe nachweisen. Dabei entzündet man eine kleine Menge Wasserstoff in einem Reagenzglas. Wenn danach ein dumpfer Knall (eigentlich mehr ein Bellen) zu hören ist, so ist der Nachweis positiv (d.h. es war Wasserstoff in dem Reagenzglas).
Der Knall kommt durch die Reaktion von Wasserstoffgas mit dem Luftsauerstoff zustande:
Siehe auch:
Periodensystem, Wasserstoffbrücke, Antiwasserstoff, Brennstoffzelle, Elektrolyse
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |