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Nach seiner Ausbildung zum Physiker war Schottky in den Jahren 1923 bis 1927 Professor für theoretische Physik an der Universität Rostock. Danach wechselte er zu Siemens & Halske; nach Berlin und Pretzfeld. Dort arbeitete er in den wissenschaftlichen Laboratorien. Schottky betrieb dort Grundlagenforschung im Bereich der Halbleiterphysik und der Elektronik.
Nach Schottky benannt wurde der Schottky-Effekt, eine Glühemmision, wichtig für die Röhrentechnik, die Schottky-Diode, die Schottky-Barriere, eine Sperrschicht, die Schottky-Fehlstellen (oder auch Schottky-Defekte genannt) und die Schottky-Gleichung (auch Langmuir-Schottkysches Raumladungsgesetz genannt).
Er leistete Forschungsarbeit über den Schrot-Effekt, die Raumladung, speziell in Elektronenröhren, sowie überdie Sperrschicht in Halbleitern, die für die Entwicklung von Kupferoxydul-Gleichrichtern und letztlich auch für den Transistor von Bedeutung waren.
1915 erfand Schottky die Tetrode, eine Schirmgitterröhre. 1918 entwickelte er das Superhet-Prinzip, ein besonders hochwertiger Rundfunkempfangskreis, der mit einer Zwischenfrequenz arbeitet. Es kam jedoch zu keiner Ausführung eines Gerätes.
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