| Infos Home | Impressum | Original Artikel & Autoren Liste |
Das traditionellee Ziel einer Wallfahrt ist es, neben der Buße durch eine mühselige Anreise, in einer Wallfahrtskirche zu beten. Da heute oft Busreisen den Fußweg ersetzen, haben sich einige frühere Bräuche zu Gebeten oder zum Gottesdienst für Gruppen gewandelt, die teilweise mit der Beichte oder Aussprachen mit einem Seelsorger kombiniert werden.
In Österreich, Süddeutschland und der Schweiz werden von Pfarren und Gruppen mehrstündige Wanderungen zu Wallfahrtskirchen vereinbart, die mit Gesang, Meditation oder religiösem Naturerleben angereichert werden. Ein beliebter Tag hiefür ist der Ostermontag - der so genannte Emmausgang in Erinnerung an zwei Jünger nach Christi Auferstehung.
Wallfahrtskirchen liegen oft bei den Gräbern von Heiligen oder besitzen Gnadenbilder oder Reliquien, die in der Kirche zur Verehrung aufgestellt sind. Das können Knochen, Bücher oder Kleidungsstücke von Heiligen sein, vereinzelt auch vermutete Splitter von Jesu' Kreuz, Teile der Dornenkrone und Ähnliches. Auch an Orten, an denen Wunder geschehen sein sollen, wurden Wallfahrtskirchen errichtet.
Diese Wunderberichte sind sehr vielfältig und reichen von nicht verwesenden Heiligen, unerklärlichen Christusdarstellungen (Turiner Grabtuch) über weinende Statuen bis zu Marienerscheinungen. "Offiziell" wurden sie zwar oft nicht anerkannt, boten (und bieten) aber Gelegenheit für religiöse Besinnung und Treffen.
Wallfahrtskirchen unterschiedlicher Bedeutung gibt es in der ganzen Welt, insbesondere in katholischen Ländern. In Mitteleuropa stehen Wallfahrtskirchen unter anderem in:
|
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste"). Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz. |