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Zum anderen werden vor allem die rumänischen Bewohner der Walachei als Walachen bezeichnet. Zusammen mit den Moldauern und den Rumänen Siebenbürgens bilden sie das rumänische Volk.
Historisch (etwa vom 14. bis zum 17. Jahrhundert) bezeichnete der Terminus Walachen auch Bevölkerungsgruppen, die eine bestimmte Lebensweise als Hirten und ein eigenes Rechtssystem hatten, das sie von der benachbarten Bevölkerung unterschied. Solche Walachen-Siedlungen gab es in den nördlichen Karpaten (Karpatho-Ukraine), in der Slowakei, in Polen, Dalmatien und in den mährischen Beskiden. Die ethnische Zugehörigkeit dieser Walachen-Gruppen war höchst unterschiedlich. Die meisten von ihnen waren Slawen. Sie besiedelten die oberen Bergkämme, die sie meistens als Schafweide nutzten.
(Für parallel entstandene Begriffe siehe Artikel Welsche)
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