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In der Geschichte des Handwerks spielten die Städtewahrzeichen eine große Rolle, da die wandernden Gesellen durch die Kenntnis der Wahrzeichen (damals oft: Kuriosiäten einer Stadt) ihren Aufenthalt in anderen Städten belegen mussten.
Bis ins 17. Jahrhundert war das Wahrzeichen (von althochdeutsch wortzeihhan Wortzeichen im Sinne v. "Losung", Erkennungszeichen) ein Zeichen, das Aufmerksamkeit erregen sollte. Durch den Anklang wort/wahr wurde es umgedeutet in das heutige Verständnis.
Einige Wahrzeichen haben den Charakter von Klischees. So sehen viele Leute das Baguette, Käse und Wein als das Wahrzeichen Frankreichs. Fahrräder, Windmühlen und Tulpen symbolisieren die Niederlande. In Japan ist die Lederhose und der Bierkrug ein Synonym für die deutsche Lebensart.
Mit den Bremer Stadtmusikanten als Symbol für Bremen und der Kleinen Meerjungfrau als Wahrzeichen von Kopenhagen sind auch einige Märchenfiguren zu Wahrzeichen avanciert.
Siehe auch: Liste von Wahrzeichen bekannter Städte
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