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Wählerzuwachsparadoxon

Das Wählerzuwachsparadoxon (auch: Population-Paradoxon) ist ein Paradoxon des Hare-Niemeyer-Verfahrens, bei dem eine Partei A bei einem anderen Wahlergebnis trotz Stimmengewinnen einen Sitz verlieren und gleichzeitig eine Partei B trotz Stimmenverlusten einen Sitz gewinnen kann.

Dieses Paradoxon ist eine Folge der fehlenden Konsistenz: Die Verschiebung der Sitzverteilung beim Population-Paradoxon ist eine Folge der Verschiebungen bei anderen Parteien; somit ist es nicht zu verwechseln mit Fällen, bei denen eine Partei wegen des eigenen Stimmenzuwachses Mandate verlieren kann.

Beim Wählerzuwachsparadoxon handelt es sich - da es direkt aus der Quotenbedingung folgt - um ein bei Quotenverfahren unvermeidbares Paradoxon.

Siehe auch: Mandatszuwachsparadoxon
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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