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Zum ersten Mal 1935 und seit 1955 alljährlich ausgetragen, führt die Vuelta innerhalb von drei Wochen in wechselnder Streckenführung quer durch Spanien und das nahe Ausland. Nachdem die Spanien-Rundfahrt zunächst traditionell im Frühjahr stattfand, wurde ihr Termin Mitte der 1990er Jahre auf den September verlegt.
Der Kurs des Rennens setzt sich dabei immer wieder zusammen aus Flachetappen, die die Sprinter favorisieren, mittelschweren Etappen, die sich für Ausreißergruppen eignen, und Hochgebirgsetappen auf denen die Rundfahrt entschieden wird. Außerdem finden zwei Einzelzeitfahren statt. Das Ziel der Vuelta ist traditionell die spanische Hauptstadt Madrid.
1998 wurde erstmals der Anstieg des Alto de Angliru in Asturien bewältigt, der mit seinen ultrasteilen Rampen bis 24 Prozent als eine der schwersten Anstiege in Europa überhaupt gilt und sich inzwischen zum Markenzeichen der Vuelta entwickelt hat.
Der Führende der Gesamteinzelwertung trägt ein „Goldenes Trikot“ - das spanische Pendant zum gelben Trikot der Tour de France. Weitere Trikots ehren den besten Kletterer und den besten Sprinter.
Mit drei Gesamtsiegen bei der Vuelta hält der Schweizer Radrennfahrer Tony Rominger den Rekord, den er 1992 bis 1994 mit aufeinanderfolgenden Siegen errang. Das in der deutschen Öffentlichkeit sehr im Schatten der Tour de France stehende Rennen konnten drei Deutsche gewinnen: Rudi Altig 1962, Rolf Wolfshohl 1965 und Jan Ullrich 1999. Insgesamt dominieren aber die Spanier, die 27 der bisher 58 Ausgaben der Vuelta für sich entscheiden konnten.
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