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Anfangs war die Sprache recht erfolgreich. Es bildeten sich Volapük-Gesellschaften in Europa, die sich nach Nord- und Südamerika und sogar einigen Teilen von Asien ausbreiteten. Bereits nach wenigen Jahren hatte Volapük über 100.000 Anhänger - ob diese jedoch die Sprache wirklich beherrschten ist ungewiss.
Mit der Zeit erwies sich Volapük jedoch als zu schwer erlernbar, um sich dauerhaft durchsetzen zu können. Der Wortschatz wurde zwar verschiedenen europäischen Sprachen entnommen, allerdings wurden die einzelnen Wörter z.T. so stark verändert, dass sie kaum noch einen Wiedererkennungswert hatten. Der Name „Volapük“ selbst wurde aus den englischen Wörtern world und speech gebildet.) Volapük heißt also Sprache der Welt oder Weltsprache.
Eine weitere, nicht minder folgenschwere Bürde für die Entstehung eines lebendigen Volapük war, dass Schleyer versuchte, die komplette Kontrolle über seine Sprache zu behalten und eigenmächtig die Volapük-Akademie zu beherrschen.
Ab Mitte der 80-er Jahre des 19. Jahrhunderts kehrten viele Volapük-Anhänger der Sprache den Rücken und verließen die Weltsprachbewegung. Viele wechselten auch zur weniger komplizierten Plansprache Esperanto. Zur Zeit gibt es nur noch wenige Menschen, die Volapük beherrschen, vor allem, um das historische Erbe der kurzen Volapük-Ära zu bewahren.
Die Bedeutung von Volapük sollte, obwohl die Sprache nur kurz populär war, nicht unterschätzt werden, da sie den Weg ebnete für weitere auch heute noch gesprochene Sprachen wie Esperanto.
Volapük hat die ISO 639-Kürzel vo und vol.
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