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Vohwinkel

Vohwinkel ist nach Elberfeld und Barmen der drittgrößte Stadtteil Wuppertals in Nordrhein-Westfalen und war bis 1929 eine selbständige Stadt. Vorher gehörte Vohwinkel zum Kreis Mettmann und war von 1877 bis 1929 sogar Verwaltungssitz des Landkreises.

Wappen

Die heraldische Beschreibung des Vohwinkeler Wappens: Unter silbernem Schildhaupte, worin ein roter Fuchs erscheint, in grün ein silberner Sparren. Das Wappen ist ein redendes. Zugleich versinnbildlicht der Winkel die Lage der Stadt am Knie der Wupper. Als Farben sind die bergischen (rot-weiß) und die rheinischen (grün-weiß) gewählt.

Das Vohwinkeler Wappen ist beispielsweise im Treppenhaus des Rathauses Vohwinkel zu sehen.

Geschichte

Vor 1800 bestand Vohwinkel lediglich aus einem Gutshof in Höhe des heutigen Lienhardplatzes. Durch den Straßenbau erfuhr das Gut eine funktionale Wandlung. Es wurde zunehmend zur Wirtschaft und Fuhrmannsherberge.

Vohwinkel bestand ursprünglich aus mehreren, vom Oberhof Lüntenbeck abhängigen Höfen, welche 1312 erstmals als "Vowynkele" (Fuchswinkel) erwähnt wurden. Diese lagen auf Höhe des heutigen Lienhardplatzes. 1356 wurde "Vowynkele" vom Ritter Heinrich von Schönrode an das Kloster Gräfrath (bei Solingen) verkauft. Vohwinkel wuchs erst nach dem Bau der Eisenbahnlinien nach Düsseldorf (1841) und Essen (1847) zu einer größeren Siedlung heran. Zunächst war es ein Bestandteil der Gemeinde Sonnborn und wurde erst 1888 eigenständige Landgemeinde. 1921 erhielt Vohwinkel das Stadtrecht.

Durch das Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes vom 29. Juli 1929 wurde Vohwinkel zusammen mit den Städten Barmen, Cronenberg, Elberfeld und Ronsdorf zunächst zu "Barmen-Elberfeld" vereinigt. Noch im selben Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung der neu gegründeten Gemeinde, dem Preußischen Staatsministerium vorzuschlagen, die Stadt in "Wuppertal" umzubenennen. Dem Vorschlag wurde im Januar 1930 stattgegeben.

Einwohnerentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Am Sonntag des letzten
Septemberwochenendes jeden Jahres findet mit dem Vohwinkler Flohmarkt der größte Ein-Tages-Trödelmarkt der Welt statt. Um den zahlreichen Käufern und Verkäufern genug Raum zur Verfügung zu stellen, wird die Kaiserstraße bis zur Schwebebahnstation Hammerstein gesperrt. Der Aufbau des Flohmarkts beginnt im Regelfall bereits gegen 3 Uhr morgens. Während dessen sind bereits viele Käufer unterwegs, um nach Schnäppchen ausschau zu halten. Enden tut der Flohmarkt am Sonntagnachmittag. Jährlich besuchen Hunterttausende den Vohwinkler Flohmarkt.


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