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Vogelsberg

Dieser Artikel befasst sich mit dem großen Mittelgebirge Vogelsberg, andere Bedeutungen unter Vogelsberg (Begriffsklärung).


Der Vogelsberg ist ein Mittelgebirge vulkanischen Ursprungs in Hessen.

Inhalt
1 Lage
2 Vulkan
3 Oberwald
4 Berge
5 Flüsse und Bachläufe
6 Berge
7 Tourismus
8

Lage

Er liegt rund 60 km nordöstlich von Frankfurt zwischen Alsfeld, Fulda, Büdingen und Nidda. Im Norden schließt sich der Knüll an, im Osten die Rhön, im Süden der Spessart und im Westen die tiefliegende Wetterau, die in die Mainebene übergeht.

Vulkan

Der Vogelsberg, ein erloschener Vulkan, stellt mit seinen beiden höchsten Erhebungen Taufstein (773 m) und Hoherodskopf (764 m) die größte zusammenhängende Basaltmassiv Europas dar und endstand als Schildvulkan vor ca. 19 Millionen Jahren.

Oberwald

Das Vogelsbergmassiv bietet Geröllhalden aus Basalt, Hochmoore und urwaldartige Gebiete. Zahlreiche Wanderwege durchziehen nicht nur den Oberwald, dies ist sein zentraler, 600 bis 773 m hoch liegender Plateau-Bereich.

Berge

Flüsse und Bachläufe

Im Vogelsberg entspringen zahlreiche Fluss- und Bachläufe, die nach allen Richtungen davonfließen.

Berge

Der Vogelsberg bildet die
Main-Fulda-Lahn-Wasserscheide, die Teil der Rhein-Weser-Wasserscheide ist.

Tourismus

Der Vogelsberg ist für seine Wintersportgebiete an der Herchenhainer Höhe und dem Hohenrodskopf (Alpinski und 55 km Loipen) bekannt.

Im Sommer können neben Wanderungen viele Fahrradtouren durchgeführt werden, da mehrere Radwege (Vulkanradweg, Vogelsberger Südbahnradweg ...) gebaut wurden. Ferner fahren Linienbusse des RMV von Stockheim, Nidda, Laubach, Mücke und Schlitz/Lauterbach an den Wochenenden mit Anhängern für Fahrräder auf die Höhen des Vogelsbergs. So kann man die größten Höhenunterschiede bequem überwinden.

Der Vulkanradweg und der Südbahnradweg sind so gut geteert, dass sie auch von Skatern gut genutzt werden können. Der Südbahnradweg ist aber nur für geübte Skater geeignet.

Siehe auch:


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.