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Vogelsang

Vogelsang bzw. Vogelgesang wird die Kommunikation der sog. Singvögel genannt.

Manchen Vögeln ist ihre Fähigkeit zum Gesang und die zugehörige Melodie und Rhythmik angeboren, während andere "lebenslanges Lernen" betreiben oder betreiben können.
Zu letzteren Singvögeln gehört unser heimischer Meistersänger, das Männchen der Amsel. Sie lernt bis zur Geschlechsreife quasi das Prinzip und vervollkommnet sich dann durch belauschen und beantworten der Rufe männlicher Konkurrenten.

Inhalt
1 Vogelkunst, Volkslied und Orchester
2 Siehe auch

Vogelkunst, Volkslied und Orchester

Dabei sind durchaus große Unterschiede in Begabung oder Lernfähigkeit festzustellen, wofür bereits einige Abendstunden in einem Garten unserer Städte genügen. Ein Biologe (Humberto Maturana?) nannte den "Amsler" einmal als nettes Beispiel für ein Zwischenstadium von Kooperation und Konkurrenz.
Manche Vogelarten kennen fast so etwa wie Schulen, andere (wie Papageien oder Sperlinge) lernen quasi bei Massenparties.

Zahlreiche Volkslieder preisen die Schönheit des Gesangs der Nachtigall - obwohl es auch vorsichtige Gegenstimmen gibt. Auch klassische und moderne Komponisten - bis hin zur gehobenen Blasmusik - haben in zahlreiche Musikstücke Vogelstimmen "eingebaut", und manche Orchester wie die Philharmoniker haben dafür eigene Spezialisten.

Andere Vogelstimmen

Andere Vogelstimmen, die das menschliche Ohr weniger ansprechen, werden z.B. genannt:
Balzrufe, Blasen und Tuten, Gackern, Fauchen, Schnarren, Schmatzen, Schmätzen und Schwätzen, Zirpen, Flirren & Schwirren, Gurren, Klappern, Klopfen, Krächzen, Kreischen, Tschilpen und vieles mehr. Kein Wunder, dass da bei manchen "was piept" (;-).

Das Fehlen von früher vertrauten Vogelstimmen war der Beginn gewissen Umdenkens bei Städtern und auch Bauern um 1960 - siehe das Buch "Der tote Frühling".

Aus der Literatur

"Es war die Lerche - nicht die Nachtigall" (Romeo und Julia)
"Die sieben Raben" (Brüder Grimm)
"Wildgänse rauschen durch die Nacht, mit wildem Schrei .." (Wanderlied)
"Sitzt a kloas Vögerl im Tannawald, tuat nix als singa und schrein" (Volkslied)
... ...

Vogelsang als Ortsname

Durch die für unsere Ohren und Seelenzustände günstige Wirkung - vielleicht auch als frühe Art der
Tourismuswerbung - gibt es allerorts Dörfer und Stadtbezirke mit dem Namen Vogelsang. In den Links hierher findet sich z.B.: Es gibt jedoch keine Orte dieses namens über rund 5.000 Einwohner - was natürlich erscheint, denn unter den Singvögeln gibt es außer Amsel und Meise nicht viele "Kulturfolger".

Bekannte Persönlichkeiten

Weiteres

Siehe auch

Lockruf, Singstimme, Vogelfänger, Vogelruf, [Werbung
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.