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Der Name rührt von der gleich verlaufenden Flugroute der Wildgänse von Skandinavien nach Süden über Dänemark und Fehmarn. Erste Planungen für diese Strecke gehen bis 1940 zurück, eine entsprechende Gesetzesinitiative passierte den dänischen Reichstag am 3. Januar 1941, dem ein Regierungsabkommen zwischen dem Deutschen Reich und dem Königreich Dänemark am 8. April 1941 folgte. Erste Vorarbeiten sowohl in Deutschland als auch in Dänemark erfolgten im September 1941, weitere Arbeiten wurden durch das Fortschreiten des Zweiten Weltkrieges obsolet.
Durch die Vogelfluglinie wurde eine kürzestmögliche Verbindung von Westeuropa und Mitteleuropa/Deutschland nach Skandinavien geschaffen, die bis heute für den Straßenverkehr eine große Bedeutung hat. Nach dem Bau einer festen Große-Belt-Querung in Dänemark zwischen Fünen und Seeland (Fertigstellung 1997) fahren alle Güterzüge hingegen den ca. 160 km langen Umweg, um die Fähre zu umgehen.
Im engeren Sinne wird die ca. 18 km lange Fährverbindung über den Fehmarnbelt als Vogelfluglinie bezeichnet. Im Jahr 2003 beförderten die vier halbstündlich verkehrenden Doppelendfähren 6,4 Mill. Passagiere, 1,6 Mill. Pkw und 278 Tsd. Lkw zwischen Deutschland und Dänemark.
Zur Zeit erwägt man, eine feste Querung des Fehmarnbelt als Brücke oder Tunnel zu bauen, wogegen es allerdings sowohl große Proteste unter der ortsansässigen Bevölkerung und von Umweltschützern, als auch Einwände von Fachleuten wegen mangelnder Rentabilität gibt.
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