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| Wappen | Karte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf |
| Kreis: | Wesel |
| Fläche: | 53,5 km² |
| Einwohner: | 39.841 (31.12.2002) |
| Bevölkerungsdichte: | 745 Einwohner/km² |
| Höhe: | 26 m ü. NN |
| Postleitzahl: | 46562 |
| Vorwahl: | 02855 |
| Geografische Lage: | 51° 3' n. Br., 6° 40' ö. L. |
| KFZ-Kennzeichen: | WES |
| Amtliche Gemeindekennzahl: | 05170044 |
| Gliederung des Stadtgebiets: | 12 Stadtteile |
| Website: | www.voerde.de www.voerde.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Leonhard Spitzer, CDU |
| Sitzverteilung im Stadtrat: | SPD 15, CDU 14, UVW 4, WGV 4, Grüne 3, FDP 2 |
Voerde (Niederrhein) ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen (Deutschland) die nur ein paar Kilometer nördlich des Ruhrgebiets liegt. Dort befindet sie sich südestlich des Naturparks Hohe Mark am rechten Niederrhein - zwischen den Städten Dinslaken und Wesel.
Auf einer Fläche von 5348 Hektar leben 39.841 Einwohner (31.12.2002).
Geschichte
Voerde verdankt seinen Namen einer Furt über einen Rheinarm, die dort zur Römer- und Frankenzeit existierte (die alte Schreibweise für Furt war "Fuerdt"). Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde Voerde 1244 als Lehnsgut und Burg der Abtei Werden. 1652 wird Voerde Herrlichkeit von brandenburgischen Gnaden mit eigener Gerichtsbarkeit. Den Rang einer Herrlichkeit verliert Voerde wieder, als es 1804 im Amt Götterswickerkamm aufgeht, das kurz darauf von Napoleon in eine "Mairie" umgewandelt wird. 1815/1816 erhält Voerde im Rahmen der preußischen Bürgermeister-Verfassung zum ersten Mal kommunale Selbstverwaltungsrechte als Gemeinde. Zur Bürgermeisterei Götterswickerhamm gehören damals die Gemeinden Voerde, Löhnen, Mehrum, Götterswickerhamm, Möllen und Spellen. 1873 erhält Voerde Anschluss an die Bahnstrecke zwischen Oberhausen und Arnheim. 1911 wird die Bürgermeisterei Götterswickerhamm in Bürgermeisterei Voerde umbenannt. Voerde hat 1915 7.985 Einwohner. 1922 schließen sich innerhalb der Bürgermeisterei die Gemeinden Möllen, Spellen und Voerde zur Gemeinde Voerde und die Gemeinden Löhnen, Götterswickerhamm und Mehrum zur Gemeinde Löhnen zusammen. Aus der Bürgermeisteri wird 1928 das Amt Voerde. 1950 entsteht durch die Vereinigung von Löhnen und Voerde schließlich die Gemeinde Voerde. Das ist zugleich die Geburtsstunde des Voerder Wappens. Voerde hat damals 14.170 Einwohner. Seit 1972 wird in Voerde Karneval gefeiert. Auch nach der kommunalen Gebietsreform 1974/1975 bleibt Voerde selbstständig. 1981 wird Voerde bei einer Zahl von 34.321 Einwohnern Stadt. Das neue Rathaus wird 1983 bezogen. Seit 1997 wird nach der Aufgabe der kommunalen Doppelspitze von ehrenamtlichen Bürgermeister und Stadtdirektor zum ersten Mal ein hauptamtlicher Bürgermeister gewählt.Städtepartnerschaften
Partnerstadt von Voerde ist seit 1979 Alnwick in der nordenglischen Grafschaft Northumberland.Stadtgliederung
Die Stadt setzt sich aus den folgenden Stadtteilen zusammen: Emmelsum, Friedrichsfeld, Götterswickerhamm, Holthausen, Löhnen, Mehr, Mehrum, Möllen, Ork, Stockum, Spellen und Voerde.
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