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Diese Theorie wurde vom griechischen Naturphilosophen Empedokles im 5. Jahrhundert v. Chr aufgestellt. Dabei fasste er verschiedene, ähnliche Theorien zusammen.
Die Vier-Elemente-Lehre wurde von späteren griechischen Philosophen weiterentwickelt. Platon ordnete jedem der vier Elemente einen regelmäßigen Körper zu. Aristoteles wiederum gab den vier Elementen die Eigenschaften warm/kalt und trocken/feucht. Außerdem fügte Aristoteles noch den Äther als fünftes Element (die so genannte Quintessenz) hinzu. Die Vier-Elemente-Lehre wurde auch von der Astrologie übernommen. Jedes der Tierkreiszeichen wurde einem der vier Elemente zugeordnet.
| Element | regelmäßiger Körper (Platon) | Eigenschaft (Aristoteles) | Tierkreiszeichen (Astrologie) | Elementarwesen | Himmelsrichtung |
|---|---|---|---|---|---|
| Feuer | Tetraeder | warm + trocken | Widder, Löwe, Schütze | Salamander | Süden |
| Wasser | Ikosaeder | kalt + feucht | Krebs, Skorpion, Fische | Undinen | Westen |
| Luft | Oktaeder | warm + feucht | Zwillinge, Waage, Wassermann | Sylphen | Osten |
| Erde | Würfel | kalt + trocken | Stier, Jungfrau, Steinbock | Gnome | Norden |
In der chinesischen Kultur gibt es ein verwandtes Modell, die Fünf-Elemente-Lehre, nach der die fünf Grundelemente Metall, Holz, Erde, Wasser und Feuer sind.
Siehe auch: Humoralpathologie - Akasha - Pentagramm - Tarot - Chakra - Esoterik - Salamander (Ritual)
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