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Vielfliegerprogramm

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Der Doppeleintrag befindet sich unter: Bonus-Meilen ... 21:07, 26. Apr 2004 (CEST)

Die Vielfliegerprogramme der großen Fluggesellschaften sollen die Kundenbindung verstärken, indem sie die häufige Nutzung der selben Gesellschaft mit Freiflügen oder "Prämien" belohnen.

Bei der Teilnahme an einem solchen Programm werden die bei einer Fluggesellschaft zurückgelegten Flugkilometer, bzw. -meilen, durch diese gespeichert, und nach Erreichen einer bestimmten Menge mit kostenlosen Flügen, Erhöhung der Buchungsklasse oder Sachleistungen vergütet. Nach einer bestimmten Zeit verfallen angesammelte Meilen.

Alle großen internationalen Fluggesellschaften bieten Vielfliegerprogramme an. Häufig arbeiten sie mit anderen Unternehmen wie Hotels oder Autovermietern zusammen. Bei Erwerb eines Produktes oder einer Dienstleistung dieser Unternehmen werden dann ebenfalls eine bestimmte Menge "Meilen" oder Punkte auf einem "Konto" gutgeschrieben. Die Teilnehmer am Programm erhalten eine Vielfliegerkarte, die sie bei der Nutzung vorlegen müssen.

Da die Meilen nur einer Person, nicht aber einer Firma gutgeschrieben werden können, legen viele Arbeitgeber im Arbeitsvertrag oder in einer Anordnung fest, dass die "Dienst-Meilen" auch nur für Dienstreisen verwendet werden dürfen. Hält sich der Arbeitnehmer nicht daran, kann er abgemahnt und sogar gekündigt werden. Andere Firmen verzichten jedoch zu Gunsten des Arbeitnehmers auf eine solche Regelung, und auch bei Freiberuflern, die für unterschiedliche Auftraggeber unterwegs sind, ist dies üblich. Manche Fluggesellschaften fordern aber, dass Prämien nur privat genutzt werden dürfen. Zu Rücktritten führte in 2001 die so genannte Bonus-Meilen-Affäre, bei der Abgeordnete des Deutschen Bundestages mit dienstlich angesammelten Bonuspunkten Privatreisen durchführten.

In Deutschland wird die Abgabe der Prämien freiwillig pauschal von der Fluggesellschaft einkommenversteuert.

Das Konzept des Vielfliegerprogramms wurde vom ehemaligen Chef der American Airlines, Robert Crandall, erdacht. Er fand Anfang der 80er Jahre heraus, dass fünf Prozent seiner Kunden für 40 Prozent des Umsatzes sorgten. Diese Vielflieger erhielten dann Meilen, die sie zunächst nur für Flüge der American Airlines, und später auch gegen andere Prämien einlösen konnten. Delta Air Lines, TWA und United Airlines folgten mit ähnlichen Programmen.

Die Namen der Vielfliegerprogramme einiger Fluggesellschaften:

Die Deutsche Bahn hat seit 2002 ein ähnliches Programm für ihre Kunden entworfen, das so genannte Bahn-Comfort-Programm.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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