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Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist das einzige Bundesland Deutschlands, das im Fremdenverkehr in den letzten Jahren zweistellige Wachstumsraten verbuchen konnten. Dieser Boom spiegelt in erster Linie das Aufhohlen der Ostseeküste entsprechend der Nordseeküste wieder.

Inhalt
1 Ostseeküste
2 Mecklenburger Seenplatte & Mecklenburgische Schweiz
3 Naturschutzgebiete
3.1

Ostseeküste

Anziehungspunkte sind vor allem die Ostseeküste. An ihr befinden sich viele traditionsreiche Badeorte wie Klütz, Rerik, Kühlungsborn, Heiligendamm (ältester Seebadeort Deutschlands), Graal-Müritz, Barth, die Orte auf den Inseln Hiddensee und Rügen sowie Zinnowitz und die Kaiserbäder auf Usedom. Hinzu kommen die kulturgeschichtlich bedeutenden Hansestädte Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald und Wolgast. Zu Zeiten der DDR diente die Ostseeküste als das Hauptziel des von dem FDGB organisierten Massentourismus.

Mecklenburger Seenplatte & Mecklenburgische Schweiz

Im Hinterland stechen die ehemaligen Residenzstädte Ludwigslust und die Landeshauptstadt Schwerin sowie Neustrelitz hervor. Das Hinterland Mecklenburg-Vorpommerns ist flach gewellt und reich an Seen. In der Mecklenburgischen Seenplatte und der Mecklenburgischen Schweiz findet sich zunehmend touristische Infrastruktur.

Schwerpunkte des Fremdenverkehrs hier sind vor allem Waren (Müritz), Plau am See und der Fleesensee. Aber auch in den kleinsten Dörfern finden sich ursprüngliche Landgasthöfe oder Schlosshotels und -restaurants in den vielen Schlössern der ehemaligen Landadeligen.

Naturschutzgebiete

Eine der letzten Handlungen der DDR-Regierung war die Ausweisung weiträumiger naturschutzgebiete entlang der Küste (z.B. Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft) und im Hinterland. Hier finden sich Brutplätze seltener Vögel und intakte Natur. Mit Begrenzungen ist hier Fahrradtourismus und Camping möglich.

Siehe auch: Tourismus in Deutschland

www.statistik-mv.de/pages/txt_daten_landesdaten.htm#Tourismus Statistische Daten zum Tourismus
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.