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Totes Gebirge

Das Tote Gebirge ist ein Plateaugebirge im Bereich der nördlichen Steiermark und des südlichen Oberösterreich und somit Teil der nördlichen Kalkalpen zwischen Trauntal im Westen und Stodertal im Osten. Erwähnenswert ist auch die Warscheneckgruppe als Ausläufer im Osten.

Politisch gesehen teilt sich das 1130km² Gebiet auf die Bezirke Gmunden, Kirchdorf an der Krems und Liezen auf.

Mit 2515 m ist der Große Priel auf oberösterreichischer bzw. mit 2389 m der Große Hochkasten auf steirischer Seite die höchste Erhebung. Weitere bekannte Gipfel sind Spitzmauer (2446 m), Schermberg (2396 m), Rotgschirr (2261 m) und Schönberg (2090 m).

Der Name leitet sich aus der stark verkarsteten und großteils vegetationslosen Hochfläche ab. Das Tote Gebirge weist im Westen eine niedrigere, teilweise bepflanzte Landschaft auf, die nach Osten zu immer kahler und wasserärmer wird. Mit der Verkarstung entstanden auch viele Dolinen, Schächte, Karren und Höhlen, wie die Gaßl-Tropfsteinhöhle (Schauhöhle), die Bärenhöhle bei den Salzöfen oder die kleine Eishöhle am Schönberg.

Dennoch ist diese Gebiet für seine Kalkflora und Bestände an Schwarz- und Rotwild bekannt. Im Bereich des Albert Appel Hauses gibt es einen größeren Waldbestand, den Henarwald.

Eingebettet in dieses Kalkmassiv sind unzählige Bergseen wie

Skigebiete finden sich im steirischen Teil im Bereich der Tauplitzalm (Südwesten) und des Loser (Westen) sowie in Oberösterreich bei Hinterstoder (Nordosten). Im Sommer ist das Gebiet sehr beliebt bei Wanderern und Kletterern, bekannt sind etwa die Überschreitungen von Hinterstoder nach Bad Ischl / Ebensee. Teilweise Naturschutzgebiet (Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung von 1991 in den Gemeinden Altaussee und Grundlsee).


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