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Torquemada besuchte das Dominikanerkonvent San Pablo in seiner Geburtsstadt Valladolid und wurde zum Prior von Santa Cruz/Segovia.
Er erwarb großen politischen Einfluss als Berater und Beichtvater der Könige Isabella I und Ferdinand II. 1478 wurde er Inquisitor für Kastilien und 1483 durch Papst Papst Sixtus IV erster Großinquisitor des Königreichs Aragón und später Kastilien, 1484 von ganz Spanien. Er erließ Anweisungen für die Inquisition und organisierte diese um. Die Inquisition wurde unter ihm mit immer mehr Vollmachten ausgestattet und als Mittel mißbraucht, um gegen Häretiker und vor allem Konvertiten vorzugehen.
Torquemada gründete u.a. den Konvent Santo Tomás zu Ávila und führte das Prinzip der »Reinheit des Blutes« (limpieza de sangre) in die Statuten ein.
In seiner Amtszeit fielen etwa 2000 Menschen der Inquisition zum Opfer.
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