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Tocopherol

Strukturformel
Allgemeines
Trivialame Vitamin E
Summenformel C29H50O2
Andere Namen alpha-Tocopherol
E-Nummer E 306 - E 309
CAS-Nummer 10191-41-0
Dosierung
täglicher Bedarf x mg
Überdosis x mg
Essentiell ja
Vorkommen 3 wichtige Quellen
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand flüssig
Farbe gelb bis braun
Löslichkeit fettlöslich
Dichte x g/cm³
Molmasse x g/mol
Schmelzpunkt 2,5-3,5 °C
Siedepunkt 235 °C

Inhalt
1 Namen
2 Beschreibung
3 Aufgabe/Funktion
4 Vorkommen
5 Bedarf
6 Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)
7 Folgen einer Überdosierung (Hypervitaminose)
8 Geschichte
9 Weiterführende Informationen

Namen

Tocopherol (Vitamin E) [altgriechisch: τόκος/tókos "Geburt" und φέρειν/phérein "tragen", "bringen"] für eine Gruppe von (bis heute) acht fettlöslichen Vitaminen mit antioxidativer Wirkung, sie ist Bestandteil aller Membranen tierischer Zellen.

Beschreibung

Tokopherole kommen in der Natur als ölige Flüssigkeiten vor. Chemisch gesehen sind Tokopherole Chromanderivate mit einer Isoprenoidseitenkette in 2-Stellung.

Aufgabe/Funktion

Die bedeutendste, in der Natur vorkommende Verbindung mit Vitamin-E-Aktivität ist Alpha-Tocopherol. Das im wesentlichen in Sojaprodukten vorkomnmende Gamma-Tocopherol zeigt nur geringe Aktivität.

Einer seiner wichtigsten Funktion ist die einer lipidlöslichen Antioxidanz, die in der Lage ist, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Membranlipiden, Lipoproteinen und Depotfett vor einer Zerstörung durch Oxidation (Lipidperoxidation) zu schützen.

Vitamin E hat bei manchen Tieren eine Funktion in der Steuerung der Keimdrüsen und wird daher auch als Antisterilitätsvitamin bezeichnet.

Der menschliche Körper kann es speichern, so dass eine einmalige Gabe für längere Zeit wirken kann.

Vorkommen

Tocopherol kommt v. a. in pflanzlichen Lebensmitteln vor: Getreide, Nüsse, Samen und Pflanzenölen, insbesondere Keimölen und kaltgepresste Speiseöle guter Qualität. Auch Olivenöl, Milch und Eier sind die häufig genannte Hauptlieferanten für den Menschen, aber auch viele Gemüse- und Obstsorten.

Besonders reiche Vitamin-E-Quellen sind:

Wegen seiner antioxidativen Wirkung wird Tocopherol als Zusatzstoff (E 306-309) auch Lebensmitteln, Kosmetika und Anstrichmitteln beigesetzt.

Bedarf

5-30 mg pro Tag. Empfohlene Tagesdosis bei Erwachsenen: 12 mg pro Tag. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf.

Mangelerscheinungen (Hypovitaminose)

Mangelerscheinungen beim Menschen sind bislang nicht bekannt, da alle Formen des Vitamin E offenbar ausreichend in der Nahrung vorhanden sind. Vermutet werden:

Folgen einer Überdosierung (Hypervitaminose)

Geschichte

Entdeckung des Vitamins E: Vitamin E wurde 1922 bei der Isolation aus Weizenkeimöl entdeckt. Bei Versuchen mit Ratten im gleichen Jahre stellte man fest, dass der Mangel an Vitamin E zu Sterilität führte und die Tiere sich nach der Beigabe wieder vermehren konnten.

Weiterführende Informationen

Siehe auch:

Vitamine
Vitamin A | Vitamin B1 | Vitamin B2 | Niacin (B3) | Pantothensäure(B5) | Vitamin B6 | Biotin(B7) |Folsäure(B9) | Vitamin B12 | Vitamin C | Vitamin D | Vitamin E | Vitamin K1 | Vitamin K2


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.