Time-Sharing
Time-Sharing ist ein Beriff aus der Informatik.
Time-Sharing ist die logische Fortsetzung des Mehrprogrammbetriebs. Die Prozeßwechsel erfolgen zeitgesteuert in sehr kurzer Folge. Dadurch entsteht der Eindruck, daß alle Prozesse gleichzeitig ablaufen.
Unterschiede zum Stapelbetrieb sind:
- Ablauf der Schritte eines Auftrags ist beim Stapelbetrieb festgelegt; bei Time-Sharing
bestimmt dies der Benutzer interaktiv.
- Kommunikationsmedium ist bei Time-Sharing das Terminal, bei Stapelbetrieb sind es
Ein- und Ausgabegeräte oder -dateien.
- Antwortzeiten sollten für ein Time-Sharing-System nicht sehr hoch sein.
- Um Time-Sharing zu unterstützen braucht man ein Online-Dateisystem, bei Stapelbetrieb nicht notwendigerweise.
Heutzutage sind viele Betriebssysteme auf Time-Sharing-Betrieb ausgelegt (z.B. UNIX). Im Großrechnerbereich gibt es auch Systeme, die für Stapelbetrieb optimiert sind (MVS).
Für Time-Sharing braucht man verschiedene Aspekte im Betriebssystem:
- Mechanismen für Rechnerkernzuteilung (Scheduling)
- Speichermanagement (virtueller Speicher),
- Hintergrundspeicherverwaltung,
- Online-Dateisystem und
- Zugriffsschutz (aufgrund mehrerer Anwender).
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