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Tiefensensibilität

Tiefensensibilität, auch Propriozeption, (lateinisch: proprius = eigen, recipere = aufnehmen), bedeutet im eigentlichen Sinne also Eigenwahrnehmung (des Körpers).

Anteil der Sensibilität aus der Körperhaltung. Macht uns zum Beispiel das Gehen erst möglich, aber auch das Greifen und andere Tätigkeiten. Tänzer, Akrobaten, Jongleure, Musiker, Seiltänzer, Sportler, Bergsteiger, Fahrradfahrer brauchen ihre Tiefensensibilität ganz besonders, wird sie gestört, zum Beispiel durch Krankheiten oder durch Alkoholeinfluss oder Medikamente und Drogen, sind auch vertraute Bewegungen plötzlich schwierig bis unmöglich, bei Handwerkern ist die Gefahr von Arbeitsunfällen erhöht.

Wahrnehmungsdefizite und Sensibilitätsstörungen können durch gezielte Physiotherapie, Training oder auch durch Ergotherapie behoben oder zumindest gemindert werden.

Die Propriozeption nimmt Informationen aus Muskelnn und Sehnenn auf. Wahrnehmung der Stellung und Bewegung des Körperss im Raum, durch spezifische Rezeptoren (Propriorezeptoren) registrierte Informationen über Muskelspannung (Golgi-Sehnenorgan), Muskellänge (Muskelspindel) und Gelenkstellung bzw. Bewegung werden zum Teil auf Rückenmarkebene (monosynaptisch) verschaltet (propriozeptive Reflexe).

Siehe auch: Sinne
Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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