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Das 1981 erstmals veröffentlichte Werk ist gegliedert in zwei Bände:
Nach Habermas ist der einzelne Mensch nicht zur Vernunft begabt (vgl. Subjektivitätsphilosophie und Bewußtseinsphilosophie). Als mögliche Quelle der Vernunft sieht er stattdessen die Kommunikation zwischen Menschen, insbesondere jene in Form von Sprache (vgl. Intersubjektivitätsphilosophie); dies funktioniert jedoch nur dann, wenn die Kommunikationsprozesse vernunftorientiert organisiert werden; dies wiederum bedeutet, dass die Teilnehmer des Sprechaktes darauf verzichten müssen, Wirkungen erzielen zu wollen; daneben soll alles, was wir kommunizieren, auch begründbar und kritisierbar sein. Letztendlich gibt es drei mögliche Grundlagen - sog. Geltungsansprüche - die Bezugspunkte für die Argumentation sein können. Diese sind objektive Wahrheit, normative Richtigkeit und subjektive Wahrhaftigkeit. Ergebnisse herrschaftsfreier Kommunikation die ausschließlich unter Berufung auf diese Geltungsansprüche zustande kommen sind nach Habermas optimal rational. Aus dieser kommunikativen Vernunft ergibt sich dann kommunikatives Handeln.
Kritiker werfen der Theorie des kommunikativen Handelns u.a. vor, dass sie von falschen Grundannahmen ausgehe, kommunikationstheoretisch unzureichend fundiert sei und sich in der Praxis nicht umsetzen lasse.
Siehe auch: Moderne und Postmoderne, Kontrafaktizität, Ulrich Beck
Gegenpositionen: Jean-François Lyotard, Postmoderne
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