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| Summenformel: | C7H8N4O2 |
| Molmasse: | 180,2 g/mol |
| Plasmahalbwertzeit: | 7-9 Stunden |
Chemie
Theophyllin ist ein Derivat des Xanthins. Seine Herstellung kann unter Verwendung von N,N'-Dimethylharnstoff als Augangsstoff mit Hilfe der Traube-Synthese erfolgen.
Pharmakologie
Die Hauptanwendung liegt in der Behandlung eines schwereren Asthma bronchiale. Therapieerschwerend ist jedoch die geringe therapeutische Breite des Arzneistoffs: bereits eine Verdopplung der Dosis kann zu toxischen Erscheinungen, wie dem Auftreten von Herzrhythmusstörungen, führen. Die Dosierung muss daher individuell gefunden werden.
Theophyllin wird über das Cytochrom-System CYP 1A2 in der Leber abgebaut. Hemmstoffe dieses Enzymsystems, wie z.B. die Antibiotika Ciprofloxacin und Erythromycin verlangsamen den Abbau von Theophyllin und führen zu einer Kumulation des Arzneistoffs im Organismus, verbunden mit unerwünschten Arzneimittelwirkungen (Herzrasen, Unruhe). Der Abbau des Medikaments erfolgt bei Rauchern schneller als bei Nichtrauchern. Daher ist es sinnvoll die Konzentrationen im Blut zu bestimmen (Therapeutisches Drug Monitoring).
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