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Tethysmeer

Das Tethysmeer, oft auch die Tethyssee oder nur die Tethys genannt, bestand im geologischen Erdzeitalter des Mesozoikums. Der Name stammt aus der griechischen Mythologie, in der die Tethys Schwester und Gattin des Titanen Okeanos war.

Die Tethys war ein teilweise flaches Randmeer im Osten des Superkontinents Pangäa. Aufgrund seiner Umschließung durch Landmassen und der dadurch bedingten Kontinentalränder finden sich viele Fossilien in Sedimenten, die mit der Tethys assoziiert werden.

Aufgrund des Bestehens vom Ende des Perm bis zum Ende der Kreidezeit kann man in den Sedimenten der Tethys die nach dem Massenaussterben am Ende des Perm einsetzende Entwicklung neuer Lebensformen gut nachvollziehen. Auch das am Ende der Kreidezeit beobachtete Massenaussterben (u. a. der Dinosaurier, aber auch mariner Tiergruppen) ist in Tethyssedimenten dokumentiert.

Nach dem Aufbrechen Pangeas in Laurasien und Gondwana, und deren weiteren Aufbrechen in die heute bekannten Kontinente in der Kreidezeit verschwindet das Tethysmeer zwischen Afrika, Asien und Europa; dabei geht es teilweise in das Mittelmeer, teilweise in den Indischen Ozean über.


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