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Symptome
Nach einer Inkubationszeit zwischen drei Tagen und drei Wochen kommt es zu grippeähnlichen Beschwerden wie Kopfschmerz, Schwindel, Ermüdungserscheinungen und Muskelschmerzen. In seltenen Fällen kann die Inkubationszeit mehrere Monate (sic!) betragen. Die ersten uncharakteristischen Symptome der Erkrankung sind Kopfschmerzen, Mattigkeit, Schwindel, Muskelschmerzen und Schweißausbrüche. Anschließend kann der Kiefer nicht mehr bewegt werden (Kieferklemme) und einem durch Krämpfe verursachten grinsenden Gesichtsausdruck. Unbehandelt kommt es zu einer Muskelstarre (Rigor) der langen Rücken- und Bauchmuskeln, die von Kopf und Nacken absteigend verläuft. Danach folgen Krämpfe in Armen, Beinen, Kehlkopf und Zwerchfell. Die Krämpfe selbst dauern 1 - 2 Minuten und werden von den kleinsten äußeren Reizen (akustisch, optisch, mechanisch) ausgelöst.
Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich.
Nach einer Verletzung der Haut wird (sofern kein ausreichender Impfschutz nachgewiesen werden kann) eine sog. kombinierte Impfung (sowohl aktive als auch passive Immunisierung) durchgeführt. Diese besteht aus der Injektion von menschlichen Antikörpern gegen den Tetanuserreger und einer Injektion von abgetöteten Tetanuserregern. Nach ca. 4 Wochen und ca. 1 Jahr sollten weitere Impfungen erfolgen, um einen sicheren aktiven Schutz gegen Tetanus aufzubauen.
Gegen Tetanus kann und sollte man sich impfen lassen, bevor es zu Verletzungen kommt. Die Impfung ist eine aktive Immunisierung und sollte nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) bei allen Säuglingen nach Vollendung des 2. Lebensmonats durchgeführt werden. Vollständiger Schutz ist erst nach 3 Impfungen vorhanden.
Der Impfschutz hält etwa 10 Jahre lang an. Meist wird eine Kombinationsimpfung gegen Tetanus und Diphterie durchgeführt.
Prophylaxe
Da die Keime sog. Anaerobier sind, also nur unter Sauerstoffabschluss wachsen, ist die Reinigung einer Wunde und evtl. Wundtaschen (Hautüberlappungen) oberste Behandlungspflicht besonders bei Schürfwunden.Behandlung
Da es keine Behandlung gegen das bereits wirksame Tetanustoxin gibt, erfolgt die Behandlung symptomal. Die Wunde wird gesäubert, gegen den Erreger wird Antibiotika gegeben, das Immunsystem des Patienten wird gestärkt, damit der Körper körpereigene Antikörper entwickelt, die Muskeln werden entspannt, und der Patient wird in einem abgedunkelten und schallgeschützen Raum untergebracht.
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