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Teleologie

Die Teleologie (altgriech. telos = Ziel, Sinn) ist die Lehre der ziel- und zweckbestimmten Ordnung von Gegenständen und Ereignissen.

Das Grundprinzip ist die Berufung auf das Ziel der Handlung, dessen Realisierung der Handelnde als Handlungsfolge zusammen mit den anderen Folgen zu verantworten hat. Es wird daraufhin geprüft, ob diese praktischen Folgen (etwa Annehmlichkeit, Nützlichkeit) zur Realisierung eines moralischen Werts beitragen. Das Begründungsverfahren lässt auch Zwischenstufen zwischen "gut" und "schlecht" zu.

Naturphänomenen wird in der Teleologie eine innere Zweckgerichtetheit unterstellt. Dabei wird nach Aristoteles zwischen der causa materialis und der causa finalis unterschieden. Damit wird eine Begründung dafür hergeleitet, Prozesse innerhalb der Natur nicht über Wirkursachen, sondern über Zielzustände zu erklären. Dies steht im Widerspruch zur heutigen Evolutionstheorie, die jegliche Ziel- oder Zweckbestimmung der Natur verneint und durch Naturgesetze ersetzt.

Inhalt
1 Beispiele
2 Siehe auch
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Beispiele

Durch teleologolgischer Beweisführung wurde auch versucht die Existenz Gottes zu beweisen: Nach dem teleologischen Gottesbeweis ist alles in der Welt zielgerichtet und auf Ordnung, Schönheit und Zweckmäßigkeit hin ausgelegt, das läßt demnach nur den Schluss zu, dass Gott existieren muss und die Welt dergestalt eingerichtet hat.

Siehe auch


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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